Zum zweiten Mal in Folge schafft es adidas unter die Top 5 der besten Marken weltweit – laut YouGov Best Brand Rankings 2026. Die deutsche Sportmarke behauptet sich mit einem Index-Score von 35,3 erneut auf Platz fünf und liegt damit vor dem direkten Konkurrenten Nike (34,5). Bewertet wurden über sechs Millionen Verbraucherinterviews aus 28 Märkten weltweit.
adidas, das gestern starke Quartalszahlen mit einem Rekordumsatz veröffentlicht hatte, erzielt seine besten Ergebnisse in Saudi-Arabien (54,1), den Vereinigten Arabischen Emiraten (51,6), Mexiko, Brasilien und auch in Deutschland. Vor allem im Nahen Osten profitiert die Marke von einem starken Sportboom, der durch Ereignisse wie die Vergabe der FIFA-WM 2034 an Saudi-Arabien und prominente Fußballtransfers befeuert wird. Laut YouGov waren im Oktober 2025 rund 60 Prozent der saudischen Bevölkerung adidas-Kunden.
Imagevorsprung durch Qualität und Wahrnehmung
Die Top-Platzierung im globalen Ranking verdankt adidas vor allem seiner wahrgenommenen Qualität und dem allgemeinen Eindruck – zwei Dimensionen, in denen die Marke weltweit am besten abschneidet. Auch bei der Weiterempfehlungsbereitschaft liegt adidas vorn. Spannend: Das Arbeitgeberimage ist in den internationalen Wachstumsmärkten wie Saudi-Arabien deutlich stärker ausgeprägt als im Heimatmarkt Deutschland.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Gen Z und Gen X prägen das Markenbild in Deutschland
Trotz des bevorstehenden Wechsels des DFB-Ausrüsters von adidas zu Nike im Jahr 2027 genießt adidas in Deutschland hohes Ansehen. Vor allem die Generation Z (18–29 Jahre) und die Generation X (46–61 Jahre) tragen laut YouGov-Profilen zum positiven Markenimage bei. Beide Altersgruppen weisen überdurchschnittlich hohe Impression-Scores auf.
Deutsche adidas-Kunden unterscheiden sich zudem in ihrer Haltung: Sie zeigen stärkeres politisches Interesse und nehmen Sponsoring-Aktivitäten bewusster wahr als Nike-Kunden. Das soziale Engagement von Marken ist für deutsche Konsumenten insgesamt ein entscheidender Faktor – mehr als jeder Zweite misst diesem Aspekt große Bedeutung bei.


