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Adobe meldet Rekordquartal und wächst stark mit KI-Angeboten

Adobe Logo auf einem Smartphone
Foto: nikkimeel / depositphotos.com

Key takeaways

➟ Adobe erzielt im dritten Quartal Rekordumsatz und hebt seine Jahresziele an. Besonders stark wächst das KI-Geschäft: Der AI-first ARR steigt um mehr als 150 Prozent, die Nutzerbasis überschreitet eine Milliarde.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Adobe hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Rekordumsatz erzielt und seine Jahresziele angehoben. Der Konzernumsatz stieg im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 6,76 Milliarden US-Dollar. In konstanten Währungen lag das Wachstum bei zwölf Prozent.

Besonders stark entwickelte sich das KI-Geschäft. Adobe meldet für den sogenannten AI-first ARR ein Wachstum von mehr als 150 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig erreichte das Unternehmen einen weiteren Meilenstein: Über seine Kreativitäts- und Produktivitätslösungen hinweg zählt Adobe inzwischen mehr als eine Milliarde monatlich aktive Nutzer.

Abonnements bleiben das wichtigste Wachstumsgeschäft

Die Subscription-Umsätze der Kundengruppen stiegen auf 6,56 Milliarden Dollar und damit um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In konstanten Währungen lag das Wachstum bei 13 Prozent.

Die Sparte Business Professionals & Consumers erzielte 1,91 Milliarden Dollar Abonnementumsatz, ein Plus von 16 Prozent. Creative & Marketing Professionals kam auf 4,65 Milliarden Dollar und wuchs um 13 Prozent.

Damit bleibt das Abomodell der zentrale Wachstumstreiber. Produktumsätze und Dienstleistungen spielen im Vergleich dazu eine deutlich kleinere Rolle.

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Gewinn und Cashflow legen ebenfalls zu

Adobe erzielte im Quartal einen operativen Gewinn nach GAAP von 2,35 Milliarden Dollar. Auf Non-GAAP-Basis waren es 2,97 Milliarden Dollar.

Der Nettogewinn lag nach GAAP bei 1,83 Milliarden Dollar, bereinigt bei 2,42 Milliarden Dollar. Der verwässerte Gewinn je Aktie erreichte 4,62 Dollar nach GAAP und 6,13 Dollar auf Non-GAAP-Basis.

Auch der operative Cashflow erreichte mit 2,52 Milliarden Dollar einen neuen Q3-Rekord. Gleichzeitig kaufte Adobe im Quartal rund 9,5 Millionen eigene Aktien zurück.

KI soll Nutzerbasis und Monetarisierung ausbauen

Adobe verfolgt eine Strategie, bei der KI-Funktionen nicht nur bestehende Produkte ergänzen, sondern neue Nutzungsmuster schaffen sollen. Das Unternehmen setzt dabei auf eine Kombination aus Freemium-Angeboten, wachsender Reichweite und sogenannten agentischen Erlebnissen.

Der starke Anstieg des AI-first ARR zeigt, dass diese Angebote zunehmend monetarisiert werden. Gleichzeitig nutzt Adobe seine große installierte Basis, um KI-Funktionen über Kreativ-, Produktivitäts- und Marketinglösungen hinweg auszurollen.

Die Marke von einer Milliarde monatlich aktiven Nutzern verdeutlicht dabei die Reichweite, über die Adobe neue KI-Funktionen skalieren kann.

Adobe hebt Prognose für 2026 an

Für das vierte Quartal erwartet Adobe einen Umsatz zwischen 6,80 und 6,85 Milliarden Dollar. Der Non-GAAP-Gewinn je Aktie soll zwischen 6,30 und 6,35 Dollar liegen.

Für das Gesamtjahr 2026 hebt Adobe seine Prognose an. Der Umsatz soll nun zwischen 26,576 und 26,626 Milliarden Dollar liegen. Beim Non-GAAP-Gewinn je Aktie erwartet der Konzern 24,45 bis 24,50 Dollar.

Der gesamte Annualized Recurring Revenue soll zum Jahresende um 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen.

KI wird zum strategischen Wachstumspfeiler

Die Quartalszahlen zeigen, dass Adobe seine Wachstumsstory zunehmend mit KI verknüpft. Entscheidend ist dabei nicht nur die Einführung neuer Funktionen, sondern die Fähigkeit, diese in bestehende Workflows zu integrieren und zusätzliche wiederkehrende Umsätze zu erzeugen.

Mit wachsender Nutzerbasis, steigenden Abonnementerlösen und deutlich höherem AI-first ARR versucht Adobe, seine Position im Markt für kreative und produktive Software auch in der KI-Ära zu sichern. Die angehobenen Jahresziele deuten darauf hin, dass diese Strategie bislang auch finanziell trägt.

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