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Adobe erzielt Rekordumsätze und peilt zweistelliges Wachstum in 2026 an

Adobe Office in London
Foto: Adobe

Key takeaways

Adobe meldet für 2025 ein Rekordjahr mit 11 % Umsatzwachstum auf 23,77 Mrd. US-Dollar. KI-gestützte Lösungen trieben vor allem das Abogeschäft an. Für 2026 peilt Adobe ein zweistelliges ARR-Wachstum an und passt seine Berichterstattung an, um Kundengruppen stärker in den Fokus zu rücken.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Adobe hat im Geschäftsjahr 2025 neue Bestmarken aufgestellt. Mit einem Umsatz von 23,77 Milliarden US-Dollar (rund 22,1 Mrd. Euro) verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 11 % gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn stieg auf 7,13 Milliarden US-Dollar (6,6 Mrd. Euro), während der operative Cashflow erstmals über 10 Milliarden US-Dollar (rund 9,3 Mrd. Euro) lag. Besonders stark schnitten KI-gestützte Lösungen ab, deren Nachfrage Adobe in sämtlichen Kundensegmenten beflügelte.

Wachstum über alle Segmente hinweg

Das Digital-Media-Segment generierte 2025 einen Umsatz von 17,65 Milliarden US-Dollar – ein Zuwachs von 11 %. Auch das Digital-Experience-Segment legte um 9 % auf 5,86 Milliarden US-Dollar zu. Innerhalb der Kundengruppen stieg der Umsatz bei „Business Professionals & Consumers“ um 15 % auf 6,5 Milliarden US-Dollar, während das Segment „Creative & Marketing Professionals“ auf 16,3 Milliarden US-Dollar kam – ein Plus von 11 %.

Im vierten Quartal lag der Gesamtumsatz bei 6,19 Milliarden US-Dollar (5,8 Mrd. Euro). Der Gewinn pro Aktie betrug auf GAAP-Basis 4,45 US-Dollar, nicht-GAAP-bereinigt 5,50 US-Dollar.

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Ziele für 2026: Zweistelliges ARR-Wachstum

Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert Adobe ein weiteres Umsatzwachstum auf 25,90 bis 26,10 Milliarden US-Dollar sowie ein erneutes zweistelliges Wachstum beim jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) – konkret soll der Gesamt-ARR um 10,2 % steigen. Auch für das erste Quartal 2026 wird ein solides Wachstum erwartet: Der Umsatz soll auf bis zu 6,3 Milliarden US-Dollar klettern.

Parallel dazu ändert Adobe ab dem neuen Geschäftsjahr seine Berichtsstruktur. Zukünftig sollen die Kundenumsätze – gegliedert nach Abonnements für Business- und Kreativgruppen – sowie der Gesamt-ARR stärker im Fokus stehen. Die klassischen Segmentberichte bleiben ergänzend erhalten.

Adobe-CEO Shantanu Narayen sieht in den Zahlen den Beleg für die steigende Bedeutung des Konzerns im globalen KI-Ökosystem. CFO Dan Durn betont, dass Adobe mit seinen KI-Innovationen weiterhin auf Profitabilität und nachhaltiges Wachstum setze.

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