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Rekordumsatz bei American Express im dritten Quartal

Verschiedene Kreditkarten von American Express
Foto: American Express

Key takeaways

American Express meldet ein starkes drittes Quartal mit zweistelligem Umsatzwachstum und höheren Gewinnen. Der Produkt-Refresh der Platinum Cards zeigt starke Wirkung, ebenso wie neue digitale Services. Die Jahresprognose wurde angehoben – das Unternehmen sieht sich für weiteres Wachstum gut aufgestellt.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Im dritten Quartal 2025 konnte American Express sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn deutlich zulegen. Der Zahlungsdienstleister meldete einen Umsatzanstieg um 11 Prozent auf den neuen Rekordwert von 18,4 Milliarden US-Dollar (rund 17,4 Mrd. Euro). Der Nettogewinn kletterte um 16 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (rund 2,7 Mrd. Euro), während der Gewinn je Aktie um 19 Prozent auf 4,14 Dollar (ca. 3,90 Euro) stieg.

Platinum-Card-Refresh zeigt Wirkung

Einen erheblichen Anteil am starken Quartal hatte die Neuauflage der U.S. Platinum Cards für Privat- und Geschäftskunden. Die Nachfrage übertraf die Erwartungen deutlich, die Zahl der neu eröffneten Konten verdoppelte sich im Vergleich zu den Vorquartalen. Begleitet wurde der Produkt-Refresh von neuen digitalen Services wie der Amex Travel App zur Verbesserung des Reiseerlebnisses für Premiumkunden.

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Wachstum bei Kartenumsätzen und Gebühren

Die Gesamtausgaben der Kartenmitglieder (billed business) stiegen um 9 Prozent auf 421 Milliarden Dollar (rund 397 Mrd. Euro), währungsbereinigt lag das Wachstum bei 8 Prozent. Auch die Einnahmen aus Kartenentgelten entwickelten sich positiv, was zu einem Gesamtumsatzwachstum von 11 Prozent führte. Gleichzeitig profitierte Amex von höheren Zinserträgen durch ein wachsendes Volumen an revolvierenden Kreditkartensalden.

Ausblick für Gesamtjahr angehoben

Angesichts des starken bisherigen Jahresverlaufs hob American Express seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025 an. Erwartet wird nun ein Umsatzwachstum von 9 bis 10 Prozent sowie ein Gewinn je Aktie zwischen 15,20 und 15,50 Dollar (rund 14,30–14,60 Euro). CEO Stephen J. Squeri zeigte sich zuversichtlich: Die Strategie zur Produkterneuerung habe sich bewährt, und das Unternehmen sei gut positioniert, um weiteres Wachstum zu generieren.

Stabile Kreditqualität und neue Partnerschaften

Die Kreditkennzahlen blieben trotz der Wachstumsoffensive stabil. Die Rückstellungen für Kreditausfälle sanken leicht auf 1,3 Milliarden Dollar, während die Ausfallrate mit 1,9 Prozent unverändert blieb. Zudem baute American Express sein Partnernetzwerk weiter aus, unter anderem mit einer Kooperation mit Toast zur Verbesserung digitaler Erlebnisse in der Gastronomie.

Akzeptanznetzwerk wächst weiter

Ein weiterer Meilenstein: Weltweit werden American-Express-Karten inzwischen an rund 160 Millionen Verkaufsstellen akzeptiert – fast fünfmal so viele wie noch 2017. Damit baut Amex seine Position im globalen Zahlungsverkehr kontinuierlich aus und stärkt zugleich den Wert seines Mitgliedschaftsmodells für Händler und Kunden gleichermaßen.

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