Apple hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 mit einem Umsatz von 94 Milliarden US-Dollar (rund 87 Milliarden Euro) einen neuen Juni-Rekord aufgestellt. Das entspricht einem Wachstum von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Gewinn pro Aktie legte um 12 Prozent auf 1,57 US-Dollar zu – befeuert durch starke Ergebnisse bei iPhone, Mac und dem florierenden Services-Geschäft.
iPhone-Umsätze steigen zweistellig
Die iPhone-Verkäufe trugen mit 44,6 Milliarden US-Dollar (ca. 41,2 Milliarden Euro) maßgeblich zum Quartalserfolg bei, ein Plus von über 13 Prozent im Jahresvergleich. Auch der Mac legte zu, während iPad und die Kategorie Wearables, Home und Zubehör rückläufig waren. Besonders deutlich fiel der Anstieg bei den Service-Umsätzen aus: 27,4 Milliarden US-Dollar (rund 25,3 Milliarden Euro) bedeuten einen neuen Allzeitrekord für diesen Bereich.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Starke Entwicklung in allen Regionen
Apple verzeichnete Wachstum in allen geografischen Regionen – von Nordamerika über Europa bis nach Asien. In Europa stieg der Umsatz um knapp 10 Prozent auf 24 Milliarden US-Dollar (rund 22,2 Milliarden Euro), in China wurde ein leichter Zuwachs auf 15,4 Milliarden US-Dollar (14,2 Milliarden Euro) verzeichnet.
Kundentreue treibt Gerätebasis auf neuen Höchststand
Apple-Chef Tim Cook hob die weltweite Nachfrage und das starke Kundenvertrauen hervor. CFO Kevan Parekh betonte zudem, dass die installierte Basis aktiver Geräte in allen Produktkategorien und Regionen auf ein neues Allzeithoch gestiegen sei – ein Indikator für Apples nachhaltige Kundenbindung.
Stabile Finanzen trotz hoher Rückflüsse
Trotz hoher Aktienrückkäufe in Höhe von über 70 Milliarden US-Dollar (rund 65 Milliarden Euro) und Dividendenzahlungen in zweistelliger Milliardenhöhe bleibt Apples Finanzlage stabil. Der operative Cashflow lag im Neunmonatszeitraum bei fast 82 Milliarden US-Dollar (etwa 76 Milliarden Euro).
Ausblick: Apple setzt auf „Apple Intelligence“
Beim Entwickler-Event WWDC25 präsentierte Apple neue Softwaredesigns und kündigte weitere Funktionen im Bereich der „Apple Intelligence“ an. Diese könnten künftig das Servicegeschäft und die Plattformstrategie weiter stärken.



