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Millionen-Investition: Bestseller setzt auf automatisierte Nährobotik „Sewbots“

Naehroboter Sewbots
Foto: Softwear Automation

Key takeaways

BESTSELLER investiert über seine Plattform Invest FWD 20 Millionen US-Dollar in Softwear Automation, Entwickler der vollautomatischen „Sewbots“. Ziel ist es, die Technologie zu vollenden, Produktion zu skalieren und Nachhaltigkeit in der Modebranche zu fördern.

Lesezeit ca. 1 Minute

Während die Garnproduktion seit Langem vollständig automatisiert ist, könnte nun auch die Konfektionsfertigung vor einem Wendepunkt stehen. Das US-Unternehmen Softwear Automation gilt als Vorreiter in diesem Feld und hat mit den sogenannten „Sewbots“ eine Technologie entwickelt, die Kleidung vollautomatisch nähen kann.

Strategische Partnerschaft zwischen BESTSELLER und Softwear Automation

Softwear Automation schloss kürzlich eine Series-B1-Finanzierungsrunde über 20 Millionen US-Dollar (rund 18,3 Millionen Euro) ab. Angeführt wurde sie von der dänischen Modegruppe BESTSELLER, zu der Marken wie JACK & JONES, VERO MODA und ONLY gehören. Das Investment erfolgte über Invest FWD, die Innovations- und Beteiligungsplattform des Unternehmens. Auch bestehende Investoren beteiligten sich. BESTSELLER-CFO Thomas Børglum Jensen betont in der Medienmitteilung, die Technologie könne zentrale Herausforderungen der Branche lösen – von höherer Produktionsgeschwindigkeit bis zu geringerem ökologischem Fußabdruck. Er übernimmt zudem einen Sitz im Aufsichtsrat von Softwear Automation.

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Ziel: Lokale und nachhaltige Produktion vorantreiben

Softwear-CEO Palaniswamy „Raj“ Rajan sieht in der Kooperation einen entscheidenden Impuls für die Entwicklung bedarfsorientierter und lokalisierter Bekleidungsproduktion. Mit den neuen Mitteln sollen die Robotertechnologien für T-Shirt-Fertigung fertiggestellt, die Produktionskapazitäten skaliert und die Forschung intensiviert werden.

BESTSELLER investierte in den vergangenen Jahren über 200 Millionen DKK (rund 26,8 Millionen Euro) in innovative Unternehmen, die Materialien der Zukunft entwickeln oder Recyclingverfahren vorantreiben. Nachhaltigkeitsexpertin Dorte Rye Olsen betonte, dass Investitionen nicht nur den eigenen Bedarf decken, sondern die gesamte Modebranche transformieren sollen.

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