Birkenstock hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2024/2025 starke Ergebnisse vorgelegt. Das Unternehmen verzeichnete ein Umsatzwachstum von 12 % auf 635 Mio. Euro – währungsbereinigt entspricht dies einem Anstieg von 16 %. Alle Regionen und Vertriebskanäle konnten zulegen, getragen von hoher Nachfrage und gestiegenen Durchschnittspreisen.
Breites Wachstum über alle Regionen
In der Region Amerika stieg der Umsatz um 10 % (16 % währungsbereinigt), EMEA legte um 13 % zu und Asien-Pazifik wuchs sogar um 21 % (24 % währungsbereinigt). Besonders dynamisch entwickelte sich das APAC-Geschäft durch acht neue Läden und eine Erweiterung des Partnernetzwerks. Insgesamt erhöhte Birkenstock die Anzahl eigener Geschäfte weltweit auf 90.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Geschäft in B2B und DTC wächst weiter
Das B2B-Geschäft legte um 15 % (18 % bereinigt) zu, während das Direktkundengeschäft (DTC) 9 % (12 % bereinigt) zulegte. Wesentliche Treiber waren gute Abverkäufe im Handel sowie die Eröffnung eigener Stores in wichtigen Märkten wie Houston, Den Haag oder San Sebastián.
Deutlich verbesserte Profitabilität
Die Bruttomarge verbesserte sich um 100 Basispunkte auf 60,5 %, die bereinigte EBITDA-Marge stieg auf 34,4 % (Vorjahr: 33,0 %). Der Nettogewinn kletterte um 73 % auf 129 Mio. Euro, während der bereinigte Gewinn bei 116 Mio. Euro lag. Trotz negativer Währungseffekte konnte Birkenstock dank Preisanpassungen und besserer Auslastung der Produktion seine Margen steigern.
Investitionen und Aktienrückkauf
Rund 22 Mio. Euro flossen in den Ausbau der Produktionskapazitäten. Zudem kaufte das Unternehmen im Mai 3,9 Mio. Aktien für 176 Mio. Euro zurück, was die Zahl der ausstehenden Aktien um 3,9 Mio. reduzierte. Ohne diesen Rückkauf hätte die Nettoverschuldung nur 1,4 statt 1,7 betragen.
Prognose bestätigt
Birkenstock hält an seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2025 fest. Erwartet wird ein Umsatzwachstum am oberen Ende der Spanne von 15 bis 17 % (währungsbereinigt) sowie eine bereinigte EBITDA-Marge zwischen 31,3 und 31,8 %. Trotz eines schwächeren US-Dollars sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, auch durch Maßnahmen wie Preisanpassungen, Kostenkontrolle und Lageroptimierung.



