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Birkenstock hebt Umsatzprognose für 2025 auf über 2 Milliarden Euro an

Leder-Sandalen von Birkenstpck in Nahaufnahme
Foto: Birkenstock

Key takeaways

Birkenstock hebt seine Umsatzprognose für 2025 auf mindestens 2,09 Milliarden Euro an und übertrifft damit die bisherigen Erwartungen. Zudem kündigt das Unternehmen die Übernahme eines großen Produktionsstandorts bei Dresden an, um seine Fertigungskapazitäten langfristig auszubauen und das Wachstum abzusichern.

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Birkenstock erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von mindestens 2,09 Milliarden Euro und liegt damit über der bisherigen Prognose. Das Unternehmen bekräftigt zudem seine EBITDA-Marge von 31,3 bis 31,8 Prozent.

Im Vorfeld eines Investorentages am Hauptsitz in München hat der börsennotierte Schuhhersteller (NYSE: BIRK) bereits vorläufige Zahlen für das vierte Quartal veröffentlicht. Der Umsatz soll demnach bei mindestens 520 Millionen Euro liegen – ein Zuwachs von mindestens 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, währungsbereinigt sogar um 18 Prozent. Für das gesamte Geschäftsjahr entspricht dies einem Wachstum von 15,9 Prozent beziehungsweise 17,5 Prozent auf konstanter Währungsbasis. Die ursprüngliche Prognose lag zwischen 15 und 17 Prozent.

Neuer Produktionsstandort in Sachsen

Neben den Geschäftszahlen verkündete Birkenstock auch die Übernahme eines Produktions- und Logistikstandorts nahe Dresden. Der Kaufpreis liegt bei 18 Millionen Euro. Die 78.000 Quadratmeter große Anlage wurde zwischen 1992 und 2012 errichtet und umfasst zusätzlich 80.000 Quadratmeter unerschlossenes Gelände.

Durch die Insolvenz des Vorbesitzers konnte Birkenstock die Fläche zu einem Preis von rund 240 Euro pro Quadratmeter erwerben. Die Übernahme soll im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres abgeschlossen werden. Die Fertigung vor Ort soll bis spätestens Ende 2027 anlaufen und schrittweise die Produktionskapazitäten für Sandalen, Clogs und Fußbetten erweitern.

Birkenstock sieht in dem Standort einen wichtigen Baustein zur Unterstützung seiner Wachstumsstrategie. Gleichzeitig betonte das Unternehmen, künftig weitere Gelegenheiten für Übernahmen innerhalb der EU zu prüfen.

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