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Birkenstock wächst zweistellig und übertrifft Prognosen

Leder-Sandalen von Birkenstpck in Nahaufnahme
Foto: Birkenstock

Key takeaways

Birkenstock hat im Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 2,1 Mrd. Euro und starkem Gewinnwachstum die eigenen Ziele übertroffen. Besonders in APAC und im B2B-Segment legte das Unternehmen zu. Für 2026 plant Birkenstock eine weitere Expansion mit 40 neuen Stores und einem Aktienrückkaufprogramm.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Birkenstock hat im Geschäftsjahr 2025 deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Das Unternehmen meldete einen Umsatzanstieg von 16 % auf 2,1 Mrd. Euro, währungsbereinigt sogar 18 %. Damit übertraf die Marke ihre eigene Prognose von 15–17 %. Auch das bereinigte EBITDA stieg um 20 % auf 667 Mio. Euro, was einer Marge von 31,8 % entspricht – am oberen Ende der eigenen Zielspanne. Der Nettogewinn lag mit 348 Mio. Euro sogar 82 % über dem Vorjahreswert.

Wachstum in allen Regionen und Vertriebskanälen

Sowohl B2B- als auch Direktvertrieb (DTC) legten zweistellig zu. Im B2B-Bereich verzeichnete Birkenstock ein Umsatzplus von 20 %, im DTC-Segment lag das Wachstum bei 11 %. In allen Regionen wurde ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielt: In Amerika wuchs der Umsatz um 15 %, in EMEA um 14 % und in APAC sogar um 31 %. Besonders stark zeigte sich die Nachfrage nach geschlossenen Modellen, deren Anteil am Gesamtumsatz auf 38 % stieg – ein Plus von fünf Prozentpunkten.

Das Unternehmen eröffnete im Laufe des Jahres 30 neue eigene Geschäfte und betreibt zum Ende des Geschäftsjahres insgesamt 97 Filialen weltweit. Die größte Expansion fand in der APAC-Region statt, wo 16 neue Standorte hinzukamen. Dort stieg auch die Zahl der Monomarkenpartner um über 15 %.

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Ausblick: weiteres Wachstum trotz Gegenwind erwartet

Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Birkenstock mit einem Umsatz zwischen 2,30 und 2,35 Mrd. Euro, was einem Wachstum von 10–12 % auf Basis aktueller Wechselkurse entspricht. Währungsbereinigt erwartet das Unternehmen 13–15 % Plus. Die bereinigte EBITDA-Marge soll trotz Belastungen durch Wechselkurse und US-Zölle bei 30,0–30,5 % liegen. Zudem plant Birkenstock rund 40 weitere eigene Geschäfte weltweit zu eröffnen und bis zu 200 Mio. US-Dollar (etwa 185 Mio. Euro) in den Rückkauf eigener Aktien zu investieren.

CEO Oliver Reichert zeigt sich zuversichtlich: „Unser Wachstum ist derzeit nur durch die Produktionskapazität und den Wunsch nach kontrollierter Verknappung begrenzt. Die Nachfrage der Verbraucher ist weltweit nach wie vor stark.“ Bereits 2025 investierte Birkenstock rund 85 Mio. Euro in die Erweiterung der Produktionskapazitäten.

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