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Umfrage: Viele Beschäftigte halten ihre Chefs für durch KI ersetzbar

Mann und Symbolik zu künstlicher Intelligenz (KI)
Foto: Gerd Altmann / Pixabay

Key takeaways

Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsalltag vieler Unternehmen bereits spürbar. Laut Bitkom sehen zahlreiche Beschäftigte sowohl Führungskräfte als auch einzelne Tätigkeiten zunehmend als durch KI ersetzbar an.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Künstliche Intelligenz verändert zunehmend den Arbeitsalltag in deutschen Unternehmen – und auch die Wahrnehmung von Arbeitsplätzen. Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage hält fast jeder dritte Beschäftigte die eigene Führungskraft grundsätzlich für durch KI ersetzbar.

Viele Beschäftigte sehen KI als Konkurrenz

29 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland glauben, dass ihre Vorgesetzten künftig durch künstliche Intelligenz ersetzt werden könnten. Gleichzeitig hält sich knapp ein Viertel der Befragten selbst für weitgehend durch KI ersetzbar.

Die Ergebnisse zeigen nach Einschätzung von Bitkom, wie stark KI inzwischen als Teil der zukünftigen Arbeitswelt wahrgenommen wird. Besonders repetitive, organisatorische oder datenbasierte Aufgaben gelten vielen Beschäftigten als automatisierbar.

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Unternehmen setzen KI bereits im Arbeitsalltag ein

Künstliche Intelligenz ist laut Studie in vielen Unternehmen bereits angekommen. Mehr als ein Viertel der Beschäftigten nutzt KI-Anwendungen aktiv im Berufsalltag.

Weitere Beschäftigte haben zwar Zugang zu entsprechenden Tools, verwenden diese bislang jedoch nicht. Gleichzeitig gibt rund ein Drittel der Befragten an, dass ihr Arbeitgeber bislang keine KI-Anwendungen bereitstellt.

Ein erheblicher Teil der Beschäftigten weiß zudem nicht genau, ob im eigenen Unternehmen bereits KI-Systeme eingesetzt werden.

Beschäftigte beobachten Stellenabbau durch KI

22 Prozent der Befragten berichten, dass in ihrem Unternehmen bereits Stellen wegfallen oder nicht neu besetzt werden, weil KI entsprechende Aufgaben übernimmt.

Die Studie deutet damit auf erste konkrete Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Personalplanung hin. Unternehmen reagieren offenbar zunehmend auf Fachkräftemangel und Effizienzdruck mit automatisierten Lösungen.

Bitkom verweist in diesem Zusammenhang auf die demografische Entwicklung in Deutschland. Künstliche Intelligenz könne künftig helfen, fehlende Arbeitskräfte teilweise zu kompensieren.

Qualifizierung wird zum entscheidenden Faktor

Nach Einschätzung des Branchenverbands stehen Unternehmen und Politik vor der Aufgabe, Beschäftigte stärker auf KI-gestützte Arbeitsprozesse vorzubereiten.

Dazu gehören Weiterbildungsangebote, transparente Kommunikation und der gezielte Aufbau digitaler Kompetenzen. Entscheidend werde sein, welche Aufgaben sich durch KI verändern und wie Beschäftigte mit neuen Technologien zusammenarbeiten.

Die Studie zeigt insgesamt, dass künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt längst nicht mehr nur als Zukunftstechnologie wahrgenommen wird, sondern zunehmend konkrete Auswirkungen auf Unternehmen und Beschäftigte entfaltet.

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