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Studie: Cloud-Services als Schlüssel zur digitalen Unternehmensstrategie

Cloud und App-Symbole als Ausdruck von Cloud-Nutzung
Foto: Geralt / Pixabay

Key takeaways

Eine neue Studie von ECC KÖLN und FIS zeigt: Cloud-Dienste gelten zunehmend als strategisch wichtig. Unternehmen nutzen sie für neue digitale Services, KI und Datenanalyse. Besonders gefragt sind ERP-Systeme aus der Cloud. Trotz Herausforderungen sehen viele Firmen in ihnen einen Schlüssel für Innovation, Effizienz und neue Geschäftsmodelle.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Cloud-Anwendungen haben sich für viele Unternehmen zu einem zentralen Bestandteil der digitalen Transformation entwickelt. Laut einer aktuellen Studie des ECC KÖLN in Zusammenarbeit mit dem Softwareanbieter FIS sind Cloud-Dienste längst mehr als ein IT-Trend. Rund zwei Drittel der befragten Firmen messen ihnen bereits heute eine hohe Bedeutung bei – und der Einfluss dürfte weiter wachsen.

Cloud als Treiber neuer Technologien

Die Studie zeigt, dass fast die Hälfte der Unternehmen dank Cloud-Lösungen neue digitale Services anbieten (49 %) oder Technologien wie Künstliche Intelligenz, Datenanalytik und IoT einsetzen können (45 %). Für über ein Drittel sind Cloud-Dienste heute bereits eine zentrale Technologie, deren Relevanz sich in den nächsten Jahren noch verstärken wird. Besonders groß ist das Interesse an cloudbasierten ERP-Systemen: Rund 75 % planen hier verstärkte Investitionen.

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Breite Anwendung über alle Unternehmensbereiche

Cloud-Anwendungen finden am häufigsten im Bereich Software und Anwendungen (81 %), der IT-Infrastruktur (56 %) sowie im Datenmanagement (49 %) Verwendung. Bei der Software dominieren Tools für Zusammenarbeit, Sicherheitsplattformen und ERP-Lösungen. Doch auch in Marketing, Vertrieb, Finanzen, E-Commerce, Personalwesen und Logistik kommen Cloud-Dienste vermehrt zum Einsatz – insbesondere der Einkauf zeigt steigende Investitionen.

Positive Effekte auf Effizienz und Innovation

Unternehmen, die auf Cloud-Lösungen setzen, berichten überwiegend von positiven Auswirkungen auf zentrale Leistungskennzahlen: Effizienz (89 %), Reaktionsfähigkeit (86 %) und Innovationsgeschwindigkeit (81 %) steigen spürbar. Auch IT-Sicherheit, Kostenkontrolle und Mitarbeiterzufriedenheit profitieren. Nutzer von Cloud-ERP-Systemen sehen diese Effekte besonders deutlich.

Hindernisse bleiben: Integration und Kontrolle

Trotz der Vorteile äußern viele Unternehmen auch Vorbehalte. Die Abhängigkeit von Cloud-Anbietern (47 %) sowie die Angst vor Kontrollverlust und mangelnder IT-Sicherheit zählen zu den größten Bedenken. Ebenso problematisch sind aus Sicht vieler Firmen hohe Integrationskosten, fehlende interne Ressourcen und Wissenslücken sowie mangelnde Akzeptanz in der Belegschaft.

Cloud-Dienste als Innovationsplattform

Trotz dieser Herausforderungen sehen 74 % der Befragten Cloud-Anwendungen nicht nur als Infrastruktur, sondern als Innovationsmotor. Der einfache Zugang zu Technologien wie KI, Big Data oder IoT ohne große Anfangsinvestitionen macht Cloud-Services strategisch relevant. Über ein Drittel der Firmen hat durch die Nutzung neue Geschäftsmodelle etabliert, digitale Plattformen aufgebaut oder neue Märkte erschlossen.

Fazit: Cloud ist keine Option mehr – sondern Voraussetzung

Die Studie macht deutlich: Die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen nutzt bereits Cloud-Dienste, wobei vor allem Cloud-ERP als unverzichtbar gilt. Wer künftig wettbewerbsfähig bleiben will, muss interne Hürden wie Integrationsaufwand und Wissensdefizite aktiv angehen. Richtig eingesetzt, können Cloud-Lösungen die Digitalisierung nachhaltig beschleunigen und als Basis für Innovation und Wachstum dienen.

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