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Social Commerce: Condé Nast plant Shopping-Plattform „Vette“ für Creator

Vette Logo auf einem Smartphone
Foto: Condé Nast

Key takeaways

Condé Nast startet 2026 mit Vette eine Plattform, auf der Creator eigene Produktwelten gestalten können. Vette übernimmt Checkout und Logistik, während Marken per Dropshipping liefern sollen. KI-Tools, Marketingfunktionen und neue Erlösmodelle sollen Social Shopping für Creator und Marken effizient gestalten.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Condé Nast bringt Anfang 2026 eine neue Commerce-Plattform namens Vette an den Start. Ziel ist es, Content Creators eine eigene Verkaufsumgebung zu ermöglichen – unabhängig von klassischen Affiliate-Systemen. Der Medienkonzern setzt damit verstärkt auf Direktverbindungen zwischen Marken, Creators und Konsumenten.

Vette arbeitet mit einem Umsatzbeteiligungsmodell, dessen Details noch nicht öffentlich sind. Aktuell befindet sich die Plattform in der Vermarktungsphase und soll 2026 offiziell live gehen.

Ein Marktplatz für kuratierte Creator-Stores

Wie Vogues Business, ebenfalls Teil von Condé Nast, exklusiv berichtet, funktioniert Vette dabei als technologische Infrastruktur für sogenannte Creator-Shops. Die Plattform erlaubt es Influencern und anderen digitalen Persönlichkeiten, individuelle Produktwelten zu gestalten. Die Kaufabwicklung übernimmt Vette, während die Auslieferung per Dropshipping direkt durch die Marken erfolgt. Für Creator entfällt dadurch die Notwendigkeit, Lagerbestände zu verwalten oder ein eigenes operatives Team aufzubauen.

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Technik und Partnerschaften im Fokus

Mit KI-gestützten Tools hilft Vette bei Produktauswahl, Sortimentspflege, Marketing und Performanceanalyse. Die Plattform ist als B2B-Modell im Hintergrund konzipiert und tritt nicht als Konsumermarke in Erscheinung. Stattdessen stellt sie eine Infrastruktur zur Verfügung, mit der Marken neue Absatzkanäle erschließen und Creator ihre Zielgruppen besser erreichen können. Dabei profitieren beide Seiten von der Marktposition und Glaubwürdigkeit von Condé Nast.

Strategie für ein verändertes Handelsumfeld

Lisa Aiken, Vogue-Redakteurin und SVP of Commerce bei Condé Nast, sieht Vette als strategische Weiterentwicklung des bisherigen Commerce-Geschäfts. Angesichts steigender DTC-Kosten und eines schwächelnden Wholesale-Geschäfts will man eine alternative Lösung bieten, die „Creator, Marken und Konsumenten gleichermaßen“ adressiert. CEO Roger Lynch betont zudem, dass Vette ein „neuer Standard“ im digitalen Handel sein soll.

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