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Criteo bringt KI-Empfehlungsdienst für Agentic Commerce

Criteo Logo auf einem Sofa
Foto: Criteo

Key takeaways

Criteo stellt mit dem Agentic Commerce Recommendation Service einen neuen Empfehlungsdienst für KI-Shopping-Assistenten vor. Die Lösung basiert auf echten Transaktionsdaten und soll laut Unternehmen deutlich relevantere Produktvorschläge liefern. Erste Tests zeigen bis zu 60 Prozent höhere Relevanz im Vergleich zu herkömmlichen Ansätzen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Criteo startet mit einem neuen Empfehlungsdienst für den Onlinehandel. Mit dem „Agentic Commerce Recommendation Service“ will das Adtech-Unternehmen KI-gestützten Shopping-Assistenten deutlich relevantere Produktempfehlungen ermöglichen. Im Zentrum steht die Nutzung echter Einkaufs- und Verhaltensdaten statt öffentlich zugänglicher Produktinformationen.

Während sich Large Language Models zunehmend zu digitalen Einkaufsberatern entwickeln und Händler eigene KI-Lösungen etablieren, wächst der Bedarf an zuverlässigen, kontextbezogenen Produktempfehlungen. Criteo verspricht hier eine bis zu 60 Prozent höhere Relevanz gegenüber anderen Anbietern, die nur auf Produktbeschreibungen setzen.

Empfehlungen auf Basis echter Kaufintention

Technisch funktioniert der Service über das hauseigene Model Context Protocol (MCP), das die Anbindung von KI-Assistenten an Händlerinventare ermöglicht. Anstatt nur Katalogdaten auszulesen, liefert Criteo kuratierte Produktvorschläge auf Basis echter Kaufabsichten. Dabei fließen Faktoren wie Produktverfügbarkeit, Beliebtheit oder das konkrete Nutzerbedürfnis in die Auswahl ein.

Ziel ist ein Einkaufserlebnis, das über reine Produktsuche hinausgeht: Die KI versteht Nutzeranfragen, schlägt passende Artikel vor, erweitert Empfehlungen bei Bedarf um Zusatzprodukte und kann sogar Checkout-Prozesse einbinden.

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Wettbewerbsvorteil durch Datenqualität

Für CEO Michael Komasinski liegt der Wettbewerbsvorteil von Agentic Commerce in der Datentiefe: „Die entscheidende Stärke liegt in der Qualität und Skalierbarkeit unserer Handelsdaten.“ Criteo teste die Lösung seit 2025 mit einer großen LLM-Plattform und weitet die Pilotphasen aktuell auf weitere Anbieter und Marken aus.

Mit dem neuen Dienst will Criteo eine Infrastruktur schaffen, die nicht nur für Konsumenten funktioniert, sondern auch die Interessen von Marken, Plattformen und Händlern berücksichtigt – etwa durch die Wahrung von Markenschutz und Datenhoheit.

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