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DOUGLAS wächst trotz Gegenwind und prüft Expansion in die Golfregion

Online-Shop Karton von Douglas
Foto: Douglas Group

Key takeaways

Die DOUGLAS Group hat 2024/25 trotz schwieriger Rahmenbedingungen solide Ergebnisse erzielt. Der Umsatz stieg auf 4,58 Milliarden Euro, der Nettogewinn verdoppelte sich. Wachstumstreiber waren Omnichannel und E-Commerce. Zudem prüft das Unternehmen eine Expansion in die Golfregion.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die DOUGLAS Group hat im Geschäftsjahr 2024/25 trotz eines schwierigen Marktumfelds ein solides Wachstum erzielt. Der Umsatz kletterte auf 4,58 Milliarden Euro – ein Plus von 3,5 Prozent ohne die veräußerte Online-Apotheke Disapo. Besonders erfreulich: Der Nettogewinn verdoppelte sich auf 175,4 Millionen Euro. Während sich das erste Quartal noch positiv entwickelte, belasteten im Jahresverlauf eine sinkende Konsumlaune und gestiegene Preissensibilität insbesondere in Deutschland und Frankreich die Ergebnisse. Dennoch konnte DOUGLAS seine aktualisierte Jahresprognose in allen wichtigen Kennzahlen erfüllen.

Online-Geschäft als Wachstumsmotor im Schlussquartal

Im vierten Quartal stiegen die Umsätze um 2,6 Prozent (ohne Disapo) auf 981,9 Millionen Euro. Das Onlinegeschäft wuchs um 7,3 Prozent und zeigte vor allem bei Parfumdreams und in Zentralosteuropa zweistellige Zuwächse. Die stationären Geschäfte legten in Osteuropa und Südeuropa zu, während sie in Frankreich leicht rückläufig waren. Trotz gezieltem Kostenmanagement sank das bereinigte EBITDA im Quartal um 11,4 Prozent auf 134,3 Millionen Euro, da der Margendruck infolge von Rabattaktionen und einer geringeren Bonusvergütung der Lieferanten stieg.

Die Tochtergesellschaft NOCIBÉ gewann in einem schwachen französischen Markt an Boden. Auch in Deutschland konnte DOUGLAS im Jahresverlauf Marktanteile im stationären Handel ausbauen.

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Omnichannel-Strategie und Expansion als Wachstumstreiber

Ein Eckpfeiler des Erfolgs war die Omnichannel-Strategie „Let it Bloom“, die sich mit neuen Services wie Click & Collect Express bezahlt machte. Der Konzern investierte gezielt in Digitalisierung, IT-Infrastruktur und Lieferkettenoptimierung. So wurde unter anderem das fünfte zentrale OWAC-Lager in Polen eröffnet, um B2C-Bestellungen und Filialbelieferungen effizienter abzuwickeln. In Italien wurde das bestehende Lager durch ein hochautomatisiertes Zentrum ersetzt.

Im Geschäftsjahr wurden 74 neue eigene Filialen eröffnet, darunter der erste Flagship-Store in Estland. 139 Stores wurden modernisiert oder verlegt. Insgesamt betreibt DOUGLAS nun 1.959 Filialen einschließlich Franchise-Standorten.

Blick in die Zukunft: GCC-Märkte im Fokus

Mit Blick auf die kommenden Jahre zeigt sich DOUGLAS ambitioniert. Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 erwartet das Unternehmen Umsätze zwischen 4,65 und 4,80 Milliarden Euro bei einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 16,5 Prozent. Die Verschuldung soll bis Ende September 2026 bei 2,5x bis 3,0x liegen.

Langfristig plant die Gruppe ein Umsatzwachstum im unteren bis mittleren einstelligen Bereich sowie eine weitere Margenstabilisierung. Zudem prüft DOUGLAS eine Expansion in die Golfregion, die mit wachstumsstarken Märkten und kaufkräftiger Kundschaft als attraktives Ziel für das Premiumsegment gilt. Eine Entscheidung über den Markteintritt soll 2026 fallen.

CEO Sander van der Laan betonte, dass das Unternehmen gut positioniert sei, um trotz der Marktunsicherheiten weiter zu wachsen. Die Kombination aus starken Marken, loyaler Kundschaft und der erfolgreichen Verzahnung von Online- und Offline-Kanälen sei ein zentrales Asset für die Zukunft.

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