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Eurostat: Einzelhandel in EU und Euroraum legt leicht zu

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Foto: Tim Douglas / Pexels

Key takeaways

Im Juni 2025 ist das Absatzvolumen im Einzelhandel sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,3 % gestiegen. Besonders deutlich legten Non-Food-Produkte und Kraftstoffe zu. Die größten Zuwächse verzeichneten Kroatien, Schweden und Malta. Im Jahresvergleich ergibt sich ein Plus von 3,1 %.

Lesezeit ca. 1 Minute

Im Juni 2025 hat sich das Absatzvolumen im Einzelhandel sowohl im Euroraum als auch in der EU leicht erholt. Nach Rückgängen im Mai verzeichnete der saisonbereinigte Einzelhandelsindex laut ersten Schätzungen von Eurostat einen Anstieg um 0,3 % gegenüber dem Vormonat. Damit setzt sich eine moderate Aufwärtstendenz fort, nachdem der Mai noch von rückläufigen Werten geprägt war.

Breiter Zuwachs über alle Warengruppen

Im Detail stieg im Euroraum das Volumen bei Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren um 0,2 %, während der Nicht-Nahrungsmittelsektor (ohne Kraftstoffe) um 0,6 % zulegte. Auch der Absatz von Kraftstoffen an Tankstellen erhöhte sich um 0,4 %. Die Entwicklung in der EU verlief ähnlich: plus 0,2 % bei Lebensmitteln, plus 0,6 % bei Non-Food-Produkten und plus 0,6 % bei Kraftstoffen.

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Deutliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten

Ein Blick auf die einzelnen EU-Länder zeigt ein heterogenes Bild. Die höchsten monatlichen Zuwächse meldeten Kroatien (+3,6 %), Schweden (+2,6 %) und Malta (+2,2 %). Rückgänge gab es hingegen vor allem in Frankreich (-0,9 %), Polen und Slowenien (jeweils -0,8 %) sowie Dänemark (-0,7 %).

Starke Jahresvergleiche

Im Vergleich zum Juni 2024 erhöhte sich der kalenderbereinigte Einzelhandelsindex im Juni 2025 in beiden Regionen um 3,1 %. Die stärksten Treiber waren Non-Food-Produkte (+4,3 % im Euroraum bzw. +4,4 % in der EU) sowie Kraftstoffe (+4,0 % bzw. +4,6 %). Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren legten mit +1,7 % im Euroraum und +1,5 % in der EU etwas moderater zu.

Auf Länderebene stach Zypern mit einem Jahresplus von 8,7 % hervor, gefolgt von Kroatien (+7,4 %), Malta und Portugal (jeweils +6,9 %). Rückgänge verzeichneten lediglich Finnland (-1,1 %) und die Slowakei (-0,4 %).

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