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Einzelhandelsumsätze in der EU sinken im April – leichte Erholung im Jahresvergleich

Einkaufstueten mit EU Flagge in einer Modeboutique
Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Der europäische Einzelhandel verzeichnet im April einen Rückgang gegenüber dem Vormonat. Im Jahresvergleich bleibt die Entwicklung jedoch positiv, getragen vor allem von Non-Food-Produkten und stabiler Nachfrage.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der europäische Einzelhandel hat im April 2026 einen Dämpfer erhalten. Nach einem starken März gingen die Umsätze im Monatsvergleich sowohl in der Eurozone als auch in der gesamten EU zurück. Im Jahresvergleich zeigt sich jedoch weiterhin ein moderates Wachstum.

Rückgang im Monatsvergleich

Laut ersten Schätzungen von Eurostat sank das saisonbereinigte Handelsvolumen im April gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent in der Eurozone und um 0,5 Prozent in der EU. Im März hatte der Einzelhandel noch deutlich zugelegt. Besonders stark fiel der Rückgang bei Kraftstoffen aus, während auch Non-Food-Produkte spürbar schwächer abschnitten.

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Unterschiedliche Entwicklung nach Warengruppen

Während der Absatz von Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren leicht zulegen konnte, verzeichneten andere Segmente Rückgänge. Non-Food-Produkte ohne Kraftstoffe verloren im Euroraum 0,9 Prozent, während der Absatz von Kraftstoffen sogar um 2,7 Prozent einbrach. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich auch auf EU-Ebene.

Deutliche Unterschiede zwischen den Ländern

Die Entwicklung fiel in den Mitgliedstaaten unterschiedlich aus. Besonders starke Rückgänge wurden unter anderem in Dänemark, Rumänien und Belgien verzeichnet. Zuwächse gab es hingegen in Litauen, Malta und Frankreich. Diese Unterschiede – Deutschland bewegt sich im Mittelfeld – spiegeln die weiterhin heterogene wirtschaftliche Lage innerhalb der EU wider.

Leichtes Wachstum im Jahresvergleich

Trotz des Rückgangs im Monatsvergleich liegt der Einzelhandel im Jahresvergleich im Plus. Gegenüber April 2025 stiegen die Umsätze um 1,0 Prozent in der Eurozone und um 0,9 Prozent in der EU. Vor allem Non-Food-Produkte trugen zu diesem Wachstum bei, während der Absatz von Kraftstoffen weiterhin rückläufig ist.

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