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Neuer Zahlungshub für Europa: EuroPA und EPI stellen Weichen

Logos von EPI und European Payment Alliance
Foto: EPI

Key takeaways

EuroPA und EPI planen den Aufbau eines zentralen Zahlungshubs, um mobiles Bezahlen in Europa grenzüberschreitend zu vereinheitlichen. Ab 2026 sollen über 120 Millionen Nutzer Peer-to-Peer-Zahlungen länderübergreifend durchführen können. Der Rollout startet in 13 Märkten und baut auf bestehenden nationalen Lösungen auf.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die EuroPA-Allianz, bestehend aus Bancomat, Bizum, MB WAY (SIBS) und Vipps MobilePay, sowie die European Payments Initiative (EPI), unter dessen Hut das neue Zahlungsmittel Wero operiert, haben angekündigt, dass ihre im Juni gestartete Zusammenarbeit kurz vor dem erfolgreichen Abschluss der Sondierungsphase steht. Bis Dezember 2025 soll die Machbarkeitsstudie abgeschlossen sein, die den Weg für die konkrete Umsetzung eines europaweiten Zahlungshubs ebnet.

Technische Plattform für grenzüberschreitende Zahlungen

Ziel ist die Schaffung eines zentralen technischen Hubs, der bestehende Zahlungslösungen der Partner verknüpft. Auf Basis europäischer Standards und Infrastruktur sollen so über 120 Millionen Kunden nahtlos und in Echtzeit Geld über Ländergrenzen hinweg senden und empfangen können – sei es privat oder im Handel. Verbraucher und Händler nutzen dabei weiterhin ihre bevorzugten Anwendungen, profitieren aber künftig von einer breiteren europäische Reichweite.

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Schrittweise Einführung in 13 Märkten

Der Start erfolgt in den bereits bedienten 13 Märkten: Andorra, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien und Schweden. Der Rollout ist stufenweise geplant – zunächst mit Peer-to-Peer-Zahlungen, später folgen weitere Anwendungsfälle im Handel.

Einheitliches Nutzererlebnis bei Markenvielfalt

Kern des Konzepts ist es, ein intuitives Nutzererlebnis zu gewährleisten, ohne dass Verbraucher auf ihre gewohnten Marken oder Bezahlweisen verzichten müssen. Technisch werden europäische Standards wie Instant Account-to-Account-Zahlungen berücksichtigt. Damit wird ein interoperables System geschaffen, das Vielfalt und Integration vereint.

Allianz mit wachsender Reichweite

Seit März 2025 sind Bancomat, Bizum und MB WAY interoperabel – ein Angebot, das über 50 Millionen Nutzern in vier Ländern zur Verfügung steht. Mit dem Beitritt weiterer Anbieter wie Blik (Polen), IRIS (Griechenland) und Vipps MobilePay (Nordics) wächst die Reichweite der EuroPA-Allianz auf über 100 Millionen Nutzer in zehn Ländern. Damit wird ein weiteres Etappenziel auf dem Weg zu einem souveränen europäischen Zahlungssystem erreicht.

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