Fressnapf | Maxi Zoo hat seinen Wachstumskurs im zweiten Quartal 2026 fortgesetzt. Der Gruppenumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,1 Prozent auf 930 Millionen Euro. Im gesamten ersten Halbjahr erreichte die Gruppe 1,9 Milliarden Euro Umsatz und damit 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch die Profitabilität verbesserte sich. Das bereinigte EBITDA stieg im Jahresvergleich um 9,3 Prozent auf 158 Millionen Euro. Neben der Expansion des Filialnetzes trug insbesondere ein positives flächenbereinigtes Wachstum zur Entwicklung bei.
Like-for-Like-Umsätze steigen um rund drei Prozent
Im zweiten Quartal erzielte Fressnapf | Maxi Zoo ein flächenbereinigtes Umsatzplus von rund drei Prozent. Nach Unternehmensangaben wirkten sich insbesondere Preis-Leistungs-Angebote, gezielte Preisinitiativen und kundenorientierte Aktionen positiv auf Absatz und Frequenz aus.
Besonders stark entwickelte sich erneut das Katzensegment. Die Kategorie zählt gruppenweit weiterhin zu den wichtigsten Wachstumstreibern und unterstützte insbesondere in Deutschland die Umsatz- und Volumenentwicklung.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
53 neue Märkte im zweiten Quartal
Parallel setzte die Gruppe ihre Expansion fort. Im zweiten Quartal kamen 53 neue Filialen hinzu, vor allem in Frankreich, Italien und Polen. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Märkte auf 2.964.
Im Vergleich zum Vorjahr wuchs das Filialnetz um insgesamt 180 Standorte. Fressnapf | Maxi Zoo sieht darin einen Beleg für die Skalierbarkeit seiner Store-Formate und will den Ausbau insbesondere in attraktiven europäischen Märkten weiter vorantreiben.
Kernmärkte wachsen schneller als der jeweilige Markt
In Deutschland lag das stationäre Wachstum von Fressnapf nach Unternehmensangaben bei mehr als dem Dreifachen des Marktwachstums. Neben wertorientierten Kampagnen trug vor allem das Katzensegment zur positiven Entwicklung bei.
Auch international gewann die Gruppe Marktanteile. Arcaplanet wuchs in Italien mehr als doppelt so schnell wie der Gesamtmarkt, unterstützt durch neue Preis-Leistungs-Angebote, den Ausbau des Onlinegeschäfts und zusätzliche Filialen.
In Frankreich lag das Wachstum von Maxi Zoo laut Unternehmen sogar bei mehr als dem Siebenfachen des Marktniveaus. Sowohl neue als auch bestehende Filialen entwickelten sich über den Erwartungen, während zugleich ein robustes flächenbereinigtes Wachstum über die verschiedenen Kategorien hinweg erzielt wurde.
Expansion und Omnichannel bleiben im Fokus
Fressnapf | Maxi Zoo will seine Wachstumsstrategie auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen. Im Mittelpunkt stehen weiterhin Frankreich, Italien und Polen sowie die weitere Verbreitung eines neuen urbanen Store-Formats.
Gleichzeitig soll das Online-Modell weiter optimiert und die Kundengewinnung für das Loyalty-Programm intensiviert werden. Die Gruppe setzt dabei weiterhin auf die Kombination aus Filialexpansion, Omnichannel-Angeboten, kundenorientierter Preispositionierung und Kostendisziplin.





