FRoSTA steigert im Geschäftsjahr 2025 seinen Umsatz auf 682 Mio. EUR und wächst damit um 6,8 Prozent. Besonders stark entwickelt sich laut Pressemitteilung erneut die Marke FRoSTA, deren Erlöse um 15,7 Prozent auf 386 Mio. EUR steigen. Sie bleibt damit der zentrale Wachstumsmotor des Konzerns. Der Jahresüberschuss liegt mit 37 Mio. EUR im prognostizierten Rahmen, fällt jedoch unter dem Niveau des Vorjahres aus. Belastend wirkten vor allem volatile Rohstoffpreise, hohe Tarifabschlüsse sowie Investitionen in zusätzliche Produktions- und Logistikschichten.
Marktführerschaft bei Tiefkühlgerichten festigt sich
FRoSTA bleibt 2025 nicht nur Marktführer im Segment der Tiefkühlgerichte, sondern wächst laut Nielsen-Daten deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Während Tiefkühlkost ohne Eis im deutschen Lebensmitteleinzelhandel um 3,7 Prozent zulegt, erzielt FRoSTA ein Absatzplus von 13,4 Prozent. Bei Gerichten erreicht das Unternehmen sogar ein Wachstum von 17,7 Prozent. Unter den zehn meistverkauften Tiefkühlgerichten Deutschlands stammen inzwischen neun von FRoSTA. Vorstandsvorsitzender Felix Ahlers sieht darin ein klares Signal, dass die Rezepturen und der Qualitätsfokus bei Verbrauchern gut ankommen.
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Qualität statt Skimpflation: Umfrage bestätigt Verbrauchersorgen
Eine aktuelle forsa-Umfrage zeigt, dass Skimpflation für viele Menschen spürbar ist: 46 Prozent der Befragten nehmen in den vergangenen drei Jahren eine sinkende Qualität bei verarbeiteten Lebensmitteln wahr. Bei Fertiggerichten ist die Skepsis besonders ausgeprägt. Zwei Drittel der Befragten befürchten zu viele künstliche Zusätze, drei Viertel bemängeln den Geschmack. FRoSTA positioniert sich bewusst gegen diesen Trend und investiert in hochwertige Zutaten. So verwendet das Unternehmen beispielsweise frisch geriebenen Pecorino aus Italien, der rund viermal teurer ist als industrieller Schmelzkäse, sowie frische Milch statt Milchpulver.
Felix Ahlers sieht in den Umfrageergebnissen eine klare Bestätigung des eingeschlagenen Weges. Gute Lebensmittel entstünden nur aus guten Zutaten, betont er, weshalb FRoSTA trotz Kostendruck nicht an Rezepturen spare. Verbraucher honorierten diese Transparenz und Qualität zunehmend.
Wachstum über dem Marktdurchschnitt – Ausblick auf 2026
Auch langfristig liegt FRoSTA über dem Markttrend. Während die Produktion von Fertiggerichten in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren um 25,6 Prozent gewachsen ist, verdoppelte FRoSTA in diesem Zeitraum seinen Output. Für 2026 erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum zwischen 4 und 9 Prozent sowie einen Konzernüberschuss von 4 bis 8 Prozent vom Umsatz. Der Hauptversammlung soll eine stabile Dividende von 2,40 EUR je Aktie vorgeschlagen werden.
FRoSTA baut weiterhin auf Transparenz und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen verzichtet seit 2003 auf Zusatzstoffe und Aromen und druckt seit 2015 die Herkunft sämtlicher Zutaten auf die Verpackung. Für dieses Engagement wurde die Marke bereits viermal mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.


