Fast jeder zweite Elektronikkunde weltweit plant laut einer neuen Studie von Criteo, die Weihnachtseinkäufe bereits im Sommer zu starten. Auch Back-to-School-Shopping wird vorverlegt: 39 % der global Befragten kaufen Schulbedarf früher als üblich. Die Gründe: Sorge um Verfügbarkeiten und Preisanstiege.
Deutsche Konsumenten besonders früh dran
In Deutschland zeigt sich der Trend zum frühen Einkaufen besonders deutlich: 44 % der befragten Konsumenten wollen Schulbedarf früher kaufen – ein überdurchschnittlicher Wert im globalen Vergleich. Auch bei den Weihnachtseinkäufen liegt Deutschland mit 40 % knapp unter dem internationalen Schnitt von 48 %.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Traditionelle Rhythmen verschieben sich
Laut der Untersuchung mit weltweit über 14.000 Befragten, davon 1.000 aus Deutschland, geraten klassische Einkaufszyklen ins Wanken. In den USA wollen 63 % der Kunden früher Weihnachtsgeschenke besorgen, in Großbritannien sind es 60 %. Für den Schulbedarf planen 51 % der US-Amerikaner und 45 % der Briten einen früheren Kauf.
Black Friday bleibt starker Treiber
Trotz der Verschiebung hin zu früherem Shopping bleibt der Black Friday ein zentrales Verkaufsereignis. Besonders im Bereich Consumer Electronics wurden 2024 am Black Friday in den USA und Europa 239 % mehr Verkäufe als im Oktoberdurchschnitt erzielt. Das belegt, dass klassische Rabattaktionen weiter ihre Wirkung entfalten.
Über die Studie
Der Report „Consumer Electronics Pulse 2025“ basiert auf Commerce-Daten großer Händler und Umfragewerten aus sechs Ländern – darunter die USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und Südkorea. Analysiert wurden Kaufverhalten, Saisonalität und Ausgabenmuster im Elektronikbereich.



