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Studie: Jeder dritte Gamer in Deutschland erstellt eigene Inhalte

Frau und Mann auf dem Sofa beim mit Playstation-Controller
Foto: Cottonbro Studio / Pexels

Key takeaways

Immer mehr Gamer gestalten Spiele aktiv mit. Eine Studie zeigt, dass ein Drittel der Spielenden eigene Inhalte erstellt – getrieben von Kreativität, Lernmotivation und neuen Möglichkeiten zur Monetarisierung.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Gaming-Community übernimmt zunehmend eine aktive Rolle in der Gestaltung digitaler Spielwelten. Laut einer Studie des Branchenverbands game – Verband der deutschen Games-Branche hat bereits rund ein Drittel der Spielerinnen und Spieler in Deutschland eigene Inhalte für Games erstellt.

Community wird zum kreativen Treiber

Insgesamt haben 32 Prozent der Spielenden – rund 14 Millionen Menschen – schon einmal eigene Inhalte entwickelt. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei jüngeren Zielgruppen: In der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen hat bereits mehr als die Hälfte eigene Inhalte beigesteuert. Gleichzeitig nutzen 38 Prozent Inhalte, die von anderen Spielerinnen und Spielern erstellt wurden.

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Nutzergenerierte Inhalte reichen von einfachen Gegenständen bis hin zu komplexen Spielmechaniken oder ganzen Levels. Plattformen wie Fortnite, Minecraft, Roblox oder Die Sims setzen gezielt auf diese Kreativität. Auch bekannte Titel wie Counter-Strike oder League of Legends entstanden ursprünglich aus Community-Modifikationen.

Kreativität als wichtigste Motivation

Der Wunsch, kreativ zu sein, steht für viele im Mittelpunkt. 64 Prozent der Befragten nennen dies als Hauptmotivation für eigene Inhalte. Ebenso wichtig ist die Möglichkeit, die Spielwelt individuell mitzugestalten (61 Prozent) oder das Spielerlebnis zu verbessern (59 Prozent). Für mehr als die Hälfte dient die Content-Erstellung auch als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.

Lernen und Monetarisierung gewinnen an Bedeutung

Neben kreativen Aspekten spielen auch praktische Motive eine Rolle. 45 Prozent der Befragten nutzen die Erstellung von Inhalten, um Programmierkenntnisse zu vertiefen. Gleichzeitig gewinnt die Monetarisierung an Bedeutung: Mehr als ein Drittel möchte mit eigenen Kreationen Geld verdienen – ein Trend, den viele Plattformen mit integrierten Marktplätzen unterstützen.

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