ANZEIGE

ANZEIGE

GfK-Konsumklima erholt sich leicht – Stimmung bleibt jedoch verhalten

Geldbeutel mit Euroscheinen als Symbol für Inflation
Foto: Cottonbro Studio / Pexels

Key takeaways

Die GfK-Studie zum Konsumklima zeigt zum Jahresbeginn 2026 eine leichte Erholung. Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung steigen, während die Sparneigung hoch bleibt. Experten warnen jedoch vor anhaltender Unsicherheit aufgrund geopolitischer Risiken.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt zum Jahresbeginn 2026 leichte Erholungstendenzen. Laut dem aktuellen GfK Konsumklima powered by NIM verbessert sich der Indikator für Februar um 2,8 Punkte auf -24,1. Treibende Faktoren sind insbesondere steigende Einkommenserwartungen sowie eine verbesserte Anschaffungsneigung. Die Sparneigung bleibt dagegen auf hohem Niveau nahezu unverändert.

Einkommenserwartung legt stark zu

Ausschlaggebend für den positiven Impuls im Konsumklima ist der sprunghafte Anstieg der Einkommenserwartung, die im Januar um 12 Zähler auf 5,1 Punkte zulegt. Diese Entwicklung wird auf die Erhöhung des Mindestlohns zum Jahresbeginn sowie gesunkene Inflationssorgen zurückgeführt. Laut Rolf Bürkl, dem Leiter des Bereichs Consumer Climate am Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), trägt dieser Trend wesentlich zur verbesserten Konsumstimmung bei. Bürkl mahnt jedoch zur Vorsicht: Geopolitische Spannungen und Handelskonflikte könnten den Optimismus schnell wieder trüben.

Auch die Anschaffungsneigung profitiert von den gestiegenen Einkommensaussichten. Sie verbessert sich um 3,5 Punkte auf -4,0. Damit erreicht sie den besten Stand seit März 2022. Zwar bleibt das Niveau weiter niedrig, doch die Entspannung bei der Inflation – im Dezember lag die Rate bei nur noch 1,8 Prozent – trägt zur verbesserten Stimmung bei.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Besserer Start ins Jahr für Konjunkturerwartungen

Auch die Konjunkturerwartungen der Verbraucher steigen zu Jahresbeginn an. Der entsprechende Indikator gewinnt 5,4 Punkte hinzu und liegt nun bei 6,6. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 8,2 Punkten. Es ist der zweite Anstieg in Folge und ein Hinweis darauf, dass die Verbraucher nach Jahren wirtschaftlicher Stagnation wieder mit einem moderaten Wachstum rechnen. Prognosen gehen aktuell von einem BIP-Zuwachs von rund einem Prozent für 2026 aus.

Trotz der positiven Signale bleibt das Konsumklima angespannt. Die Entwicklungen sind fragil und stark abhängig von externen Faktoren. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich die aktuelle Aufhellung tatsächlich verstetigt oder erneut getrübt wird.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored