Golden Goose hat im ersten Halbjahr 2025 seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 15 % auf 324 Mio. Euro, angetrieben durch starke Nachfrage in Nordamerika und Asien. Besonders in China konnte das Unternehmen zweistellige Wachstumsraten verzeichnen. Auch der Direktvertrieb, vor allem über eigene Stores, entwickelte sich positiv und machte nun rund 63 % des Gesamtumsatzes aus.
Gewinn bleibt hinter Erwartungen zurück
Trotz der Umsatzsteigerung blieb das operative Ergebnis hinter dem Vorjahr zurück. Das bereinigte EBITDA sank um 2 % auf 95 Mio. Euro, was einer Marge von 29,4 % entspricht – ein Rückgang gegenüber 34,8 % im Vorjahr. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen gestiegene Investitionen in das Geschäft sowie höhere Kosten für Expansion und Marketing. Die Profitabilität wurde zudem durch saisonal höhere Abschreibungen belastet.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Expansion schreitet voran
Golden Goose hat in der ersten Jahreshälfte sieben neue Stores eröffnet, unter anderem in Paris, Bangkok und New York. Weitere Eröffnungen sind geplant, wobei der Fokus auf strategisch wichtigen Märkten liegt. Besonders die asiatisch-pazifische Region entwickelt sich weiterhin überdurchschnittlich. Insgesamt betreibt das Unternehmen nun 207 eigene Verkaufsstellen weltweit.
Markenentwicklung im Fokus
Neben der physischen Expansion investiert Golden Goose stark in die Markenbindung. Ein Beispiel ist die jüngst gestartete Plattform „Haus of Dreamers“, die sich an junge, kreative Zielgruppen richtet. Ziel sei es, die Marke stärker emotional aufzuladen und neue Käuferschichten zu erschließen.
Börsengang bleibt Thema
Ein möglicher Börsengang der Marke steht weiterhin im Raum. Zwar gibt es bislang keine konkreten Zeitpläne, doch Marktbeobachter rechnen mit einem IPO in den kommenden zwölf Monaten. Golden Goose gehört seit 2020 mehrheitlich zur Private-Equity-Firma Permira.


