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Großhandelspreise steigen im November – Lebensmittel treiben Entwicklung

Obst und Gemüse mit Preisschildern
Foto: Pixabay

Key takeaways

Die Großhandelspreise in Deutschland lagen im November 2025 um 1,5 % über dem Vorjahreswert. Besonders Nahrungsmittel und Metalle trieben die Preisentwicklung. Rückgänge gab es hingegen bei Getreide, Futtermitteln sowie Altmaterial. Das Statistische Bundesamt beobachtet eine fortgesetzte, aber moderate Teuerung im Großhandelssegment.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Im November 2025 lagen die Großhandelspreise in Deutschland um 1,5 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Im Vergleich zum Oktober 2025 stiegen die Preise um 0,3 %. Damit setzt sich der moderate Aufwärtstrend fort, der bereits in den Vormonaten zu beobachten war: Im Oktober lag die Jahresveränderung bei +1,1 %, im September bei +1,2 %.

Deutlich höhere Preise bei Lebensmitteln und Metallen

Haupttreiber des Preisanstiegs waren im November die Bereiche Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Preise in diesem Segment um durchschnittlich 3,2 % höher, obwohl gegenüber Oktober ein leichter Rückgang von 0,2 % verzeichnet wurde. Besonders deutlich verteuerten sich Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze mit einem Plus von 21,9 %. Auch Zucker, Süßwaren und Backwaren waren spürbar teurer (+12,3 %), ebenso wie Fleisch und Fleischwaren (+7,3 %) sowie lebende Tiere (+4,8 %).

Noch stärker war der Preisanstieg im Metallbereich: Die Preise für Nicht-Eisen-Erze, -Metalle und Halbzeug kletterten binnen Jahresfrist um 28,1 %. Auch gegenüber dem Oktober 2025 gab es hier ein deutliches Plus von 3,5 %.

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Rückgänge bei Agrarrohstoffen und Recyclingmaterial

Demgegenüber standen Rückgänge in anderen Segmenten. So lagen die Preise für Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermittel im November 2025 um 5,9 % unter dem Vorjahresniveau – auch wenn sie gegenüber dem Oktober leicht um 1,4 % zulegten. Noch stärker war der Rückgang bei Altmaterial und Reststoffen, deren Preise um 6,5 % unter dem Vorjahr lagen. Im Monatsvergleich sanken sie um 0,6 %.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Entwicklungen im Großhandel stark von einzelnen Warengruppen beeinflusst werden. Während Metall- und Lebensmittelpreise anziehen, sorgen andere Segmente für Preisstabilität oder -rückgänge.

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