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Henkel wächst organisch – Integration und Nordamerika treiben Entwicklung

Logo von Henkel auf dem Dach der Zentrale
Foto: Henkel

Key takeaways

Henkel verzeichnet im dritten Quartal 2025 ein organisches Wachstum von 1,4 %. Adhesive Technologies bleibt der wichtigste Wachstumstreiber. Consumer Brands profitiert vom starken Haarsegment. Die Integration der Konsumgütersparte soll planmäßig bis Jahresende abgeschlossen werden.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Henkel hat im dritten Quartal 2025 trotz anhaltend schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen ein organisches Umsatzwachstum erzielt. Der Konzernumsatz lag bei rund 5,1 Milliarden Euro, was einem organischen Plus von 1,4 Prozent entspricht. Beide Unternehmensbereiche – Adhesive Technologies und Consumer Brands – trugen mit einer positiven Mengenentwicklung zum Wachstum bei. Wechselkurs- und Portfolioeffekte belasteten dagegen das nominale Ergebnis erheblich.

Adhesive Technologies bleibt Wachstumstreiber

Besonders stark zeigte sich der Unternehmensbereich Adhesive Technologies, der organisch um 2,5 Prozent zulegte. Wachstumstreiber waren insbesondere die Geschäftsfelder Mobilität & Elektronik sowie Handwerk, Bau & Gewerbe. Im Bereich Elektronik konnte sogar ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichnet werden – besonders durch eine starke Nachfrage in China. Die Märkte in Europa entwickelten sich hingegen verhaltener, wobei insbesondere das Automobilgeschäft unter rückläufiger Nachfrage litt.

In Nordamerika erzielte der Bereich Adhesive Technologies eine gute Entwicklung. Die Region IMEA überzeugte mit einem zweistelligen Wachstum über alle Geschäftsfelder hinweg, während Lateinamerika insgesamt rückläufig blieb. Asien/Pazifik profitierte vom starken Elektronikgeschäft in China.

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Consumer Brands mit Licht und Schatten

Im Segment Consumer Brands fiel das organische Wachstum mit +0,4 Prozent zwar schwächer aus, ist jedoch angesichts der weiterhin gedämpften Konsumstimmung positiv zu bewerten. Der Geschäftsbereich Hair stach mit einem kräftigen organischen Plus von 4,4 Prozent hervor – getragen von Erfolgen in den Kategorien Haarstyling und Haarcoloration, sowohl im Endverbraucher- als auch im Friseurgeschäft.

Demgegenüber entwickelte sich das Segment Laundry & Home Care uneinheitlich. Während Feinwaschmittel zweistellig zulegten und Geschirrspülmittel eine starke Performance zeigten, gingen die Umsätze bei Universalwaschmitteln sowie Oberflächenreinigern zurück. Das Geschäftsfeld Weitere Konsumentengeschäfte war insgesamt rückläufig, insbesondere aufgrund schwacher Zahlen im Bereich Körperpflege in Europa und Nordamerika.

Regionale Dynamiken und Ausblick

Regional betrachtet war Nordamerika einer der wichtigsten Wachstumsmotoren – beide Unternehmensbereiche trugen hier zum organischen Plus bei. Die Regionen IMEA und Asien/Pazifik zeigten ebenfalls eine solide Entwicklung. Europa und Lateinamerika konnten hingegen nicht an die Vorjahreswerte anknüpfen.

CEO Carsten Knobel betonte die Fortschritte bei der Integration der Konsumgütergeschäfte, die bis Jahresende abgeschlossen sein soll. Man rechne weiterhin mit jährlichen Einsparungen von mindestens 525 Millionen Euro. Trotz des volatilen Umfelds hält Henkel an seiner Prognose für 2025 fest: Erwartet wird ein organisches Umsatzwachstum von 1 bis 2 Prozent. Adhesive Technologies soll zwischen 2 und 3 Prozent wachsen, Consumer Brands zwischen 0,5 und 1,5 Prozent.

Die bereinigte EBIT-Marge wird auf Konzernebene in einer Spanne von 14,5 bis 15,5 Prozent gesehen. Sollte sich das konjunkturelle Umfeld nicht verbessern, könnte das Wachstum am unteren Rand der Spanne liegen. Dennoch sieht sich Henkel auf Kurs, was die Marge und das Ergebnis je Vorzugsaktie betrifft.

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