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Hermès steigert Umsatz auf 16 Milliarden Euro – operatives Ergebnis wächst

Weibliches Model in einer Kampagne von Hermès
Foto: Hermès

Key takeaways

Hermès steigert 2025 Umsatz und Ergebnis deutlich und wächst weltweit in fast allen Regionen. Lederwaren bleiben zentrale Treiber, während Parfum und Uhren schwächer abschneiden. Mit Investitionen in Produktion, Personal und Nachhaltigkeit sieht sich der Luxuskonzern gut aufgestellt für 2026.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Hermès hat 2025 ein weiteres Jahr mit deutlichem Wachstum abgeschlossen. Der Luxuskonzern steigerte laut Investorenmitteilung seinen Umsatz auf 16 Milliarden Euro, was einem Plus von 9 Prozent zu konstanten Wechselkursen entspricht. Auch das operative Ergebnis entwickelte sich positiv und erreichte 6,6 Milliarden Euro, rund 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Nettomarge lag – bereinigt um die französische Sondersteuer für Großunternehmen – bei 30,3 Prozent.

Globale Nachfrage bleibt hoch

Die geografischen Regionen zeigten 2025 durchgehend solide Zuwächse. Europa legte insgesamt um 10 Prozent zu, getragen von stabiler lokaler Nachfrage und starken touristischen Strömen. Japan setzte sein Momentum mit einem Plus von 14 Prozent fort, während die Americas um 12 Prozent wuchsen. In Asien ohne Japan verbuchte Hermès ein Plus von 5 Prozent, gestützt durch mehrere Store-Modernisierungen und -Erweiterungen in China, Korea, Thailand und Macao. Besonders dynamisch entwickelte sich der Mittlere Osten, der im Gesamtjahr ein Wachstum von 15 Prozent erreichte.

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Starke Entwicklung in zentralen Kategorien

Zu den Wachstumstreibern zählten 2025 erneut Lederwaren und Sattlerei, die um 13 Prozent zulegten. Hermès investierte weiter in neue Produktionskapazitäten und eröffnete in Frankreich seinen 24. Lederwaren-Standort. Ready-to-wear und Accessoires wuchsen um 6 Prozent, Seide und Textilien um 5 Prozent. Rückgänge gab es hingegen in den Bereichen Parfum & Beauty sowie Uhren. Letztere kehrten jedoch im zweiten Halbjahr in die Wachstumszone zurück und profitieren von dem Erfolg neuer Designs und der Modernisierung bestehender Kollektionen.

Hohe Investitionen und starker Cashflow

Die operative Cash-Generierung belief sich auf 5,4 Milliarden Euro, während der freie Cashflow – bereinigt um Leasingverbindlichkeiten – 3,9 Milliarden Euro erreichte. Nach Dividendenausschüttungen von 2,8 Milliarden Euro lag die bereinigte Netto-Cash-Position zum Jahresende bei 12,8 Milliarden Euro.

Beschäftigungsaufbau und Nachhaltigkeit

Hermès schuf 2025 weltweit mehr als 1.300 neue Arbeitsplätze, davon 800 in Frankreich. Das Unternehmen kündigte zudem eine monatliche Gehaltserhöhung von 120 Euro für seine Mitarbeitenden in Frankreich an sowie eine weltweite Bonuszahlung von 3.000 Euro für 2025. Im Nachhaltigkeitsbereich meldete Hermès deutliche Fortschritte: Seit 2018 reduzierten sich die Emissionen der Scopes 1 und 2 um 69 Prozent, Scope 3 sank um 58 Prozent in Intensität.

Für 2026 zeigt sich Hermès trotz globaler Unsicherheiten zuversichtlich und bestätigt sein Ziel eines ambitionierten Wachstums bei konstanten Wechselkursen.

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