Hermès bleibt auch in einem herausfordernden globalen Umfeld auf Wachstumskurs. Im ersten Quartal 2026 erzielte der Luxuskonzern laut Quartalsbericht einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro und legte währungsbereinigt um 6 Prozent zu. Negative Wechselkurseffekte belasteten jedoch das berichtete Ergebnis.
Wachstum in wichtigen Kernmärkten
Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft in Amerika, Japan und Europa außerhalb Frankreichs. In diesen Regionen verzeichnete Hermès zweistellige Wachstumsraten. Die Nachfrage wurde vor allem von lokalen Kundinnen und Kunden getragen.
Dagegen litt Frankreich unter einem Rückgang des Tourismus, während der Nahe Osten durch geopolitische Spannungen deutlich belastet wurde. Insgesamt konnte das eigene Filialnetz dennoch zulegen.
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Lederwaren bleiben Wachstumsmotor
Das Kerngeschäft mit Lederwaren und Sattlerei zeigte erneut eine starke Entwicklung. Neue Modelle und eine steigende Produktionskapazität sorgten für hohe Nachfrage.
Hermès investiert weiter in den Ausbau seiner Fertigung in Frankreich und plant zusätzliche Produktionsstandorte in den kommenden Jahren. Damit sichert sich das Unternehmen langfristig Kapazitäten und stärkt seine lokale Verankerung.
Unterschiedliche Entwicklung in den Sparten
Während Seide und Textilien sowie Schmuck und Home-Produkte solide wuchsen, blieb die Entwicklung in anderen Bereichen gemischt. Parfum und Beauty stagnierten, das Uhrengeschäft verzeichnete leichte Rückgänge.
Gleichzeitig setzt Hermès weiterhin auf Innovation und kreative Kollektionen, um die Attraktivität seiner Produkte hoch zu halten.
Nachhaltigkeit und Mitarbeiter im Fokus
Neben wirtschaftlichem Wachstum treibt Hermès auch seine Nachhaltigkeitsstrategie voran. Das Unternehmen nutzt inzwischen vollständig erneuerbaren Strom und reduziert kontinuierlich seine Emissionen entlang der Lieferkette.
Zudem wurden Anfang 2026 rund 328 Millionen Euro an Mitarbeitende ausgeschüttet. Dies unterstreicht den Anspruch, den wirtschaftlichen Erfolg mit der Belegschaft zu teilen.
Zuversichtlicher Ausblick trotz Unsicherheiten
Trotz geopolitischer Risiken und wirtschaftlicher Unsicherheiten hält Hermès an seinen Wachstumszielen fest. Das Unternehmen setzt weiterhin auf sein integriertes Geschäftsmodell, kreative Stärke und eine enge Kundenbindung.
Mit dieser Strategie sieht sich der Konzern gut positioniert, um auch in einem anspruchsvollen Umfeld nachhaltig zu wachsen.


