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Hermès wächst trotz Gegenwind: Umsatzplus im ersten Quartal 2025

Weibliches Model in einer Kampagne von Hermès
Foto: Hermès

Key takeaways

Der Luxuskonzern Hermès verzeichnete im ersten Quartal 2025 ein Umsatzplus von 9 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Besonders dynamisch entwickelten sich Japan, Frankreich und der übrige europäische Markt. Die Lederwarensparte war erneut Wachstumstreiber, während das Uhrengeschäft schwächelte.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der erfolgsverwöhnte französische Luxuskonzern Hermès hat im ersten Quartal 2025 ein Umsatzwachstum von 9 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro erzielt. Auch bei konstanten Wechselkursen konnte das Unternehmen um 7 Prozent zulegen – trotz eines unsicheren wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds sowie eines anspruchsvollen Vergleichsquartals. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Japan und Europa, während das Wachstum in Asien außerhalb Japans moderater ausfiel.

Geografische Dynamik mit klaren regionalen Unterschieden

Alle Regionen trugen zum Wachstum bei. In Japan stieg der Umsatz um 17 Prozent, getragen von der Treue der lokalen Kundschaft. Europa zeigte ebenfalls eine starke Entwicklung: In Frankreich legte der Umsatz um 14 Prozent zu, im restlichen Europa um 13 Prozent – unterstützt von hoher lokaler Nachfrage und belebtem Tourismus. Die USA verzeichneten ein Umsatzplus von 11 Prozent, während Asien außerhalb Japans mit einem Zuwachs von nur 1 Prozent hinter den anderen Regionen zurückblieb. Die Region Naher Osten und Sonstige legte um 14 Prozent zu.

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Lederwaren bleiben wichtigster Wachstumstreiber

Im Produktbereich war die Lederwaren- und Sattlerei-Sparte erneut stärkster Wachstumsmotor mit einem Plus von 10 Prozent. Neue Taschenmodelle wie Médor und Mousqueton kamen gut an, gleichzeitig baut Hermès seine Produktionskapazitäten in Frankreich weiter aus. Die Sparte Ready-to-Wear und Accessoires wuchs um 7 Prozent, Seide und Textilien legten um 5 Prozent zu. Die Bereiche Parfum und Uhren entwickelten sich dagegen verhalten: Während Parfum stabil blieb, brach das Uhrengeschäft um 10 Prozent ein – trotz neuer Modelle wie Arceau Le temps voyageur.

Nachhaltigkeit und Investitionen in Mitarbeitende

Hermès bleibt seinem langfristigen, nachhaltigen Geschäftsmodell treu. Im Jahr 2025 werden mehr als 500 Millionen Euro an die Mitarbeitenden ausgeschüttet – ein Ausdruck der Teilhabe am Unternehmenserfolg. Die Klimastrategie wurde weiter konkretisiert, mit Fokus auf Lieferketten, Ressourcenschonung und Emissionsreduktion. Die Ziele bis 2030 sind durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert.

Ausblick bleibt zuversichtlich

Trotz globaler Unsicherheiten bestätigt Hermès seine ambitionierten Wachstumsziele. Das Unternehmen setzt auf sein vertikal integriertes Modell, kreative Kollektionen und eine ausgewogene Vertriebsstruktur. Der Leitsatz für 2025: „Drawn to craft“ – eine Hommage an das Handwerk, das bei Hermès den Ursprung jedes Produkts bildet.

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