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H&M-Gründerfamilie kauft erneut Millionen Aktien nach Kursrückgang

HM Logo an einer Hauswand mit Fenstern
Foto: Atapialopez28 / depositphotos.com

Key takeaways

Die Gründerfamilie von H&M hat erneut Millionenbeträge in Aktien des Modekonzerns investiert. Parallel startet H&M ein weiteres Rückkaufprogramm eigener Aktien. Anleger beobachten die Maßnahmen vor dem Hintergrund der schwachen Kursentwicklung besonders aufmerksam.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Gründerfamilie des schwedischen Modekonzerns H&M hat ihre Beteiligung am Unternehmen erneut erhöht. Über die Holdinggesellschaft Ramsbury Invest wurden innerhalb weniger Tage mehr als 2,75 Millionen Aktien im Wert von rund 444 Millionen schwedischen Kronen gekauft. Das entspricht etwa 39 Millionen Euro.

Die Transaktionen erfolgten an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen an der Börse in Stockholm. Beobachter werten die Käufe als deutliches Signal des Mehrheitsaktionärs in einer Phase anhaltender Kursschwäche der H&M-Aktie.

Aktienkäufe trotz schwacher Kursentwicklung

Seit Jahresbeginn hat die Aktie des Modekonzerns deutlich an Wert verloren und bleibt hinter der Entwicklung des Gesamtmarktes zurück. Vor diesem Hintergrund werden die regelmäßigen Käufe der Gründerfamilie von Investorinnen und Investoren aufmerksam verfolgt.

Das Handelsvolumen der jüngsten Transaktionen lag dabei spürbar über dem üblichen Tagesdurchschnitt der Aktie. Marktteilnehmer sehen darin ein Zeichen langfristigen Vertrauens der Eigentümerfamilie in die Entwicklung des Unternehmens.

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H&M startet zusätzlich Aktienrückkaufprogramm

Parallel dazu hat H&M ein neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Wie der Konzern mitteilte, sollen bis zu 1,4 Millionen eigene B-Aktien zurückgekauft werden. Das maximale Volumen des Programms liegt bei 280 Millionen schwedischen Kronen.

Die Rückkäufe dienen der Absicherung des langfristigen Incentive-Programms für Mitarbeitende und Führungskräfte. Das Programm begann am 11. Mai 2026 und läuft bis einschließlich 29. Mai 2026. Die Käufe erfolgen über die Börse Nasdaq Stockholm im Rahmen der europäischen Marktmissbrauchsverordnung.

Unabhängige Durchführung der Rückkäufe

Nach Angaben von H&M wird ein externes Finanzinstitut die Rückkäufe eigenständig steuern. Entscheidungen über Zeitpunkt und Umfang der Käufe sollen unabhängig vom Unternehmen getroffen werden.

Der Kaufpreis je Aktie darf dabei weder über dem höchsten aktuellen Kaufgebot noch unter dem niedrigsten zulässigen Marktpreis liegen. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich in bar.

Mehrheit der Aktien weiterhin in Familienhand

Die Gründerfamilie kontrolliert über Ramsbury Invest bereits seit Jahren einen bedeutenden Anteil an H&M und bleibt damit der wichtigste Einflussfaktor im Aktionariat des Unternehmens.

Zum 11. Mai 2026 verfügte H&M über rund 1,6 Milliarden ausstehende Aktien, darunter mehr als 1,4 Milliarden B-Aktien. Zusätzlich hält der Konzern bereits eigene Aktienbestände aus früheren Rückkaufprogrammen.

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