Homeoffice hat sich in Deutschland weiter etabliert, auch wenn die Nutzung im Vergleich zu den Pandemie-Jahren zurückgeht. Im Jahr 2025 arbeitete laut Statistischem Bundesamt ein Viertel aller Erwerbstätigen zumindest gelegentlich von zu Hause aus – ein leichter Anstieg gegenüber den Vorjahren.
Homeoffice erreicht wieder Vorkrisen-Spitzen
Mit 25 Prozent erreicht der Anteil der Homeoffice-Nutzenden erneut das Niveau von 2021. Im langfristigen Vergleich zeigt sich ein deutlicher Wandel: Vor der Pandemie nutzte nur ein kleiner Teil der Beschäftigten diese Arbeitsform. Damit bleibt Homeoffice ein fester Bestandteil moderner Arbeitsmodelle.
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Nutzung weniger intensiv als während der Pandemie
Trotz stabiler Verbreitung wird Homeoffice seltener genutzt als in den Hochphasen der Pandemie. Ein großer Teil der Beschäftigten arbeitet überwiegend im Büro und nutzt das Homeoffice nur ergänzend. Vollständiges Arbeiten von zu Hause ist inzwischen deutlich weniger verbreitet.
Große Unternehmen und bestimmte Altersgruppen dominieren
Die Nutzung von Homeoffice hängt stark von Unternehmensgröße und Alter ab. In größeren Unternehmen ist der Anteil deutlich höher als in kleineren Betrieben. Besonders häufig arbeiten Beschäftigte zwischen 35 und 44 Jahren von zu Hause, während jüngere und ältere Gruppen diese Möglichkeit seltener nutzen.
Deutliche Unterschiede zwischen Branchen
Branchen spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung von Homeoffice. Wissensintensive Bereiche wie IT oder Unternehmensberatung weisen besonders hohe Anteile auf. In Dienstleistungsbereichen mit direktem Kundenkontakt bleibt Homeoffice hingegen die Ausnahme.


