Die Playstation 5 bleibt in Deutschland die gefragteste Spielekonsole. Nach einer Auswertung der Preisvergleichsplattform idealo entfielen zwischen Januar und Juli 2026 rund 52 Prozent aller Klicks auf Sonys aktuelle Konsole.
Auf Rang zwei folgt die Nintendo Switch 2 mit 42 Prozent. Deutlich abgeschlagen liegen die Xbox-Modelle Series X und Series S, die zusammen nur fünf Prozent der Nachfrage erreichen. Die ältere Nintendo Switch und die Playstation 4 kommen jeweils auf rund ein Prozent.
Nachfrage nach Konsolen geht insgesamt zurück
Trotz der hohen Anteile von Playstation 5 und Switch 2 ist das Interesse an Spielekonsolen insgesamt gesunken. Zwischen Januar und Juli 2026 lag die Nachfrage laut idealo etwa vier Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Besonders deutlich war der Rückgang bei der Playstation 5. Hier sank das Kaufinteresse im Jahresvergleich um 16 Prozent.
Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der zahlreiche Hersteller ihre Preise für Gaming-Hardware angehoben haben oder weitere Erhöhungen vorbereiten.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Konsolenpreise ziehen spürbar an
Über alle bei idealo gelisteten Spielekonsolen hinweg lagen die Preise im Juli 2026 rund sechs Prozent über dem Vorjahresmonat.
Sony und Microsoft haben ihre Preisempfehlungen bereits erhöht, Nintendo hat weitere Anpassungen angekündigt. Steigende Komponenten- und Speicherpreise erhöhen dabei den Kostendruck auf die Hersteller.
Bei der Playstation 5 Slim Standard Edition lag der durchschnittliche Angebotspreis im Juli bei 583 Euro. Das waren 17 Prozent mehr als im Juli 2025.
PS5 Pro und Digital Edition deutlich teurer
Auch bei den übrigen Playstation-Modellen zeigen sich kräftige Preissteigerungen. Die Playstation 5 Pro kostete im Juli durchschnittlich 888 Euro und damit rund 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Die 2025 eingeführte Revision der Playstation 5 Slim Digital Edition wurde im Juli im Schnitt für 490 Euro angeboten. Gegenüber ihrem Verkaufsstart im September 2025 entspricht das laut idealo einem Plus von 23 Prozent.
Damit steigt der finanzielle Einstieg in die aktuelle Konsolengeneration deutlich, obwohl die Gesamtnachfrage rückläufig ist.
Gebrauchtkauf bietet teilweise deutliche Ersparnis
Verbraucher können beim Kauf gebrauchter Konsolen oder von B-Ware weiterhin sparen. Im Durchschnitt lag der Preisvorteil im Juli über alle Angebote hinweg bei 36 Prozent gegenüber Neuware.
Bei besonders stark nachgefragten Modellen fällt der Effekt allerdings wesentlich geringer aus. Für die Playstation 5 Pro und die Nintendo Switch 2 lag die durchschnittliche Ersparnis laut idealo lediglich bei rund vier Prozent.
Das zeigt, dass hohe Nachfrage und begrenzte Verfügbarkeit auch den Gebrauchtmarkt stützen können.





