Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli 2026 spürbar verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg auf 86,6 Punkte nach 85,7 Punkten im Juni. Ausschlaggebend waren vor allem deutlich optimistischere Erwartungen der Unternehmen, während die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage leicht nachgab.
Erwartungen treiben Aufhellung des Klimas
Die Unternehmen blicken insgesamt weniger pessimistisch auf die kommenden Monate. Trotz anhaltender Unsicherheiten, etwa durch geopolitische Spannungen im Persischen Golf, zeigen sich viele Betriebe zuversichtlicher. Die bessere Erwartungshaltung deutet darauf hin, dass Unternehmen mit einer stabileren wirtschaftlichen Entwicklung rechnen.
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Industrie mit spürbarem Stimmungsplus
Im Verarbeitenden Gewerbe legte der Index deutlich zu. Besonders stark verbesserten sich die Erwartungen für die kommenden Monate. Gleichzeitig wurden die laufenden Geschäfte etwas kritischer beurteilt. Positiv wirkt sich aus, dass sich die Nachfrage belebt hat und der Materialmangel weiter zurückgeht.
Dienstleister blicken optimistischer nach vorn
Auch im Dienstleistungssektor verbesserte sich das Geschäftsklima. Die Unternehmen sind weniger skeptisch hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung, bewerten jedoch ihre aktuelle Lage etwas schlechter. Innerhalb des Sektors zeigte sich insbesondere bei Reiseveranstaltern eine deutlich bessere Stimmung.
Handel profitiert von stabilerer Lage
Im Handel setzte sich die Aufhellung des Geschäftsklimas fort. Die Unternehmen zeigten sich etwas zufriedener mit den laufenden Geschäften und bewerten auch ihre Erwartungen weniger negativ. Vor allem im Einzelhandel haben sich die Sorgen etwas verringert.
Baugewerbe mit positiver Entwicklung
Im Bauhauptgewerbe stieg der Index ebenfalls. Sowohl die Einschätzungen zur aktuellen Lage als auch die Erwartungen verbesserten sich. Gleichzeitig berichten weniger Unternehmen von fehlenden Aufträgen, was auf eine leichte Stabilisierung im Sektor hindeutet.






