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Inflationsrate 2025 stabil bei 2,2 % – Preise für Energie rückläufig

Geldbörse mit mehreren Euro-Scheinen und Münzen als Symbol für Konsumklima
Foto: Frauke Riether / Pixabay

Key takeaways

Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen 2025 im Jahresdurchschnitt um 2,2 %. Während Energie günstiger wurde, trieben vor allem Dienstleistungen wie Personenbeförderung oder Versicherungen die Inflation. Nahrungsmittel verteuerten sich nur leicht. Die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel lag bei 2,8 %.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2025 um 2,2 % gegenüber 2024 erhöht. Damit blieb die Inflationsrate auf dem Vorjahresniveau. In den Jahren 2023 und 2022 hatte sie noch deutlich höher gelegen – bei 5,9 % bzw. 6,9 %. Im Dezember 2025 betrug die Inflationsrate zum Vorjahresmonat +1,8 % und fiel damit erstmals im Jahr unter die Zwei-Prozent-Marke.

Energiepreise dämpfen Inflation deutlich

Besonders die gesunkenen Energiepreise sorgten 2025 laut Destatis für eine abgeschwächte Preisentwicklung. Im Jahresdurchschnitt verbilligte sich Energie um 2,4 %, darunter Heizöl (-5,3 %), Strom (-2,2 %) und Kraftstoffe (-2,6 %). Ohne diesen dämpfenden Effekt hätte die Jahresinflation bei 2,6 % gelegen. Auch im Dezember fiel die Energiekomponente mit -1,3 % erneut ins Gewicht – Haushaltsenergie war um 1,7 % günstiger als ein Jahr zuvor, insbesondere Heizöl (-3,6 %) und Strom (-1,8 %).

Die Nahrungsmittelpreise stiegen im Jahresmittel um 2,0 %, zeigten jedoch ebenfalls eine geringere Dynamik als in den Vorjahren. Im Dezember 2025 lag der Anstieg nur noch bei 0,8 %. Einige Produktgruppen entwickelten sich dabei gegenläufig: Süßwaren (+8,8 %), Fleisch (+3,9 %) und alkoholfreie Getränke (+5,9 %) verteuerten sich deutlich, während Butter (-31,7 %) und Olivenöl (-17,7 %) erheblich günstiger wurden.

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Dienstleistungen bleiben Haupttreiber der Teuerung

Am stärksten stiegen erneut die Preise für Dienstleistungen – mit durchschnittlich +3,5 % im Jahresverlauf. Besonders betroffen waren kombinierte Personenbeförderung (+11,4 %), soziale Einrichtungen (+8,7 %) sowie Versicherungen (+7,4 %). Auch Gesundheitsdienstleistungen (+6,7 %) und Gaststättendienste (+4,0 %) wurden deutlich teurer. Telekommunikationsdienste hingegen verbilligten sich um 1,1 %.

Die Nettokaltmieten verteuerten sich moderat um 2,1 % und lagen damit leicht unterhalb der Gesamtinflationsrate. Die sogenannte Kerninflation – ohne Energie und Nahrungsmittel – belief sich auf 2,8 % und war damit höher als die Gesamtteuerung. Das verdeutlicht die weiterhin bestehenden Preisschübe in anderen Güterbereichen.

Im Monatsvergleich blieb der Verbraucherpreisindex im Dezember 2025 stabil (0,0 %). Saisonale Effekte führten zu Preisanstiegen bei Flugtickets (+24,0 %) und Pauschalreisen (+6,0 %), während Nahrungsmittel leicht günstiger wurden (-0,1 %).

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