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Inflation in Deutschland steigt im August voraussichtlich auf 2,9 Prozent

Geldbörse mit mehreren Euro-Scheinen und Münzen als Symbol für Konsumklima
Foto: Frauke Riether / Pixabay

Key takeaways

Vor allem deutlich höhere Energiepreise treiben die Inflation in Deutschland weiter an. Nach vorläufigen Angaben von Destatis steigt die Inflationsrate im August auf 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Inflationsrate in Deutschland wird im August 2026 voraussichtlich 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat betragen. Das teilte das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Ergebnisse mit. Gegenüber dem Vormonat Juli steigen die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent.

Energiepreise sorgen für stärkeren Preisauftrieb

Vor allem die Energiepreise treiben die Inflation weiter an. Sie liegen im August voraussichtlich 10,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres und beschleunigen sich damit erneut. Im Juli hatte der Anstieg noch bei 8,3 Prozent gelegen, im Juni bei 3,4 Prozent.

Die Kerninflation, bei der die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, wird für August auf 2,4 Prozent geschätzt. Sie liegt damit weiterhin unter der allgemeinen Inflationsrate.

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Kerninflation bleibt unter Gesamtteuerung

Die Angaben basieren auf den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. Sowohl der Verbraucherpreisindex als auch der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) weisen für August einen Anstieg von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat sowie 0,2 Prozent gegenüber Juli aus.

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