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Inflation in Deutschland sinkt im Mai 2026 auf 2,6 Prozent

Mehrere Euro-Scheine als Symbol der Inflation
Foto: Willfried Wende / Pixabay

Key takeaways

Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes stiegen die Verbraucherpreise im Mai 2026 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während Energie weiterhin teurer wurde, verringerte sich die Dynamik deutlich. Im Vergleich zum April gingen die Preise insgesamt leicht zurück.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Inflation in Deutschland hat sich im Mai 2026 weiter abgeschwächt. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag die jährliche Teuerungsrate bei 2,6 Prozent und damit leicht unter dem Niveau der Vormonate. Gegenüber April sanken die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent.

Kerninflation bleibt auf moderatem Niveau

Ohne die oft schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie betrug die sogenannte Kerninflation im Mai voraussichtlich 2,5 Prozent. Damit bewegt sich die Preisentwicklung im Kernbereich weiterhin nahe der allgemeinen Inflationsrate und deutet auf eine vergleichsweise stabile Entwicklung bei vielen Konsumgütern und Dienstleistungen hin.

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Energie verteuert sich weiter

Ein wesentlicher Preistreiber bleiben die Energiekosten. Im Mai lagen die Energiepreise nach vorläufigen Angaben 6,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Allerdings hat sich der Anstieg deutlich abgeschwächt. Im April hatte die jährliche Verteuerung bei Energie noch 10,1 Prozent betragen.

Verbraucherpreise gegenüber April rückläufig

Im Monatsvergleich gingen die Preise insgesamt um 0,2 Prozent zurück. Auch nach dem europäischen Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) zeigt sich ein ähnliches Bild. Dieser stieg gegenüber Mai 2025 um 2,7 Prozent, während er gegenüber April 2026 um 0,1 Prozent sank.

Inflationsentwicklung nähert sich Zielmarke

Mit einer Inflationsrate von 2,6 Prozent liegt Deutschland weiterhin in der Nähe des von der Europäischen Zentralbank angestrebten Preisstabilitätsziels von rund zwei Prozent. Die nachlassende Dynamik bei den Energiepreisen trägt dazu bei, den allgemeinen Preisauftrieb zu bremsen. Ob sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzt, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung an den Energie- und Rohstoffmärkten ab.

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