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Inflation im September 2024 bei 1,6 % – Energiepreise sinken deutlich

Schraubstock und Geldbörse als Symbol für Inflation
Foto: Steve Buissinne / Pixabay

Key takeaways

Im September 2024 sank die Inflationsrate in Deutschland auf 1,6 %. Vor allem Energiepreise trugen mit einem Rückgang von 7,6 % zur Entlastung bei. Dienstleistungen und Lebensmittel verteuerten sich hingegen leicht.

Lesezeit ca. 2 Minuten
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Im September 2024 lag die Inflationsrate in Deutschland bei 1,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Damit setzte sich der rückläufige Trend der letzten Monate fort. Im August betrug die Rate noch 1,9 %, während sie im Juli bei 2,3 % lag. Dies ist der niedrigste Wert seit Februar 2021, als die Rate bei 1,5 % verzeichnet wurde.

Ein wesentlicher Faktor für den Rückgang der Inflationsrate waren erneut sinkende Energiepreise. So verbilligten sich Energieprodukte im September um 7,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Rückgang fiel stärker aus als in den Monaten zuvor: Im August lagen die Preise für Energieprodukte noch 5,1 % unter dem Vorjahresniveau und im Juli bei 1,7 %. Besonders Kraftstoffe (-12,6 %) und Haushaltsenergie (-4,0 %) wurden günstiger. Vor allem Heizöl (-17,9 %) und feste Brennstoffe (-12,0 %) wie Holzpellets trugen zu dieser Entwicklung bei. Auch der Strompreis sank um 6,4 %.

Im Gegensatz dazu bleiben die Preise für Dienstleistungen überdurchschnittlich hoch und stiegen im September um 3,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders auffällig waren Preissteigerungen bei Versicherungen (+12,9 %) und Gaststättendienstleistungen (+6,7 %). Die Kerninflation, die Energie- und Nahrungsmittelpreise ausklammert, lag im September bei 2,7 %.

Lebensmittel verteuerten sich ebenfalls, wenn auch moderat. Die Preise stiegen im September um 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen waren Speisefette und -öle (+16,6 %), darunter Olivenöl und Butter, die jeweils um knapp 30 % teurer wurden. Dagegen fiel die Teuerung bei Waren insgesamt mit einem Rückgang um 0,3 % vergleichsweise niedrig aus.

Insgesamt zeigen sich weiterhin deutliche Preisunterschiede zwischen verschiedenen Waren- und Dienstleistungsgruppen. Während sich die Preisentwicklung für Energieprodukte als stabilisierend auf die Gesamtinflation auswirkt, sind die Preise für Dienstleistungen weiterhin eine treibende Kraft hinter der Inflation.

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