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IKEA-Gruppe trotzt globalen Krisen mit stabilen Jahreszahlen

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Foto: IKEA

Key takeaways

Inter IKEA Group erzielt 2025 trotz Umsatzrückgang auf 26,3 Mrd. € stabile Ergebnisse. Höhere Absatzmengen, nachhaltige Produktentwicklungen und Investitionen in Digitalisierung stärken die Position. Auch der Erwerb von Waldflächen und neue Recyclinganlagen zeigen: IKEA plant langfristig und bleibt dem Ziel erschwinglichen Wohnens treu.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Inter IKEA Group hat im Geschäftsjahr 2025 trotz eines leichten Umsatzrückgangs eine stabile Entwicklung verzeichnet. Wie die Gruppe mitteilt, sanken die Gesamterlöse leicht auf 26,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 26,5 Mrd. Euro), während die Absatzmenge jedoch stieg. Grund dafür sind unter anderem mehrere geplante Preissenkungen, die die Erschwinglichkeit der Produkte verbessern sollen.

Absatz steigt trotz herausfordernder Rahmenbedingungen

Obwohl die weltweiten Herausforderungen weiterhin bestehen, konnten die IKEA-Händler ihre Verkaufsmenge steigern. Die Einzelhandelsumsätze beliefen sich auf 44,6 Milliarden Euro – ein leichter Rückgang gegenüber den 45,1 Milliarden Euro im Vorjahr. Vor allem günstigere Preise und gezielte Sortimentsanpassungen wie die Verwendung von recyceltem Material haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Zu den nachhaltigen Produktinnovationen gehören unter anderem die ZEBRASÄV-Lampe aus recyceltem Kunststoff und der platzsparend konstruierte MITTZON-Schreibtisch.

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Großhandelsvolumen wächst um 6 Prozent

Die Großhandelsumsätze legten um etwa sechs Prozent zu. Händler bestellten größere Mengen, um die Produktverfügbarkeit zu sichern. Gleichzeitig investierte Inter IKEA in die Verbesserung von Nachhaltigkeit und Effizienz der Lieferkette. Der operative Gewinn belief sich auf 1,7 Milliarden Euro, was angesichts höherer Beschaffungskosten ein solides Ergebnis darstellt. Letztere wurden vor allem durch gestiegene Zölle in der zweiten Jahreshälfte beeinflusst und konnten nur teilweise kompensiert werden.

Investitionen in Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Ein weiterer Faktor für die höheren Betriebsausgaben war die erstmalige Einbeziehung der IKEA Retail- und Forstbetriebe im Baltikum. Hier verlief die Geschäftsentwicklung wie erwartet und sogar besser als im Vorjahr. Zudem flossen zusätzliche Mittel in digitale Infrastruktur und nachhaltige Projekte. Beispielsweise plant Inter IKEA eine neue Anlage zur Sortierung von recyceltem Holz in Litauen, um den Anteil recycelter Holzwerkstoffe in den IKEA-Produkten bis 2030 auf 80 Prozent zu steigern.

Langfristige Rohstoffsicherung

Mit dem Erwerb von 8.000 Hektar Wald in Lettland will das Unternehmen eine nachhaltige Versorgung mit Holz sicherstellen. Damit unterstreicht Inter IKEA seine strategischen Pläne, die Kreislaufwirtschaft auszubauen und die Kosten für Kunden langfristig zu senken.

Laut Henrik Elm, CFO von Inter IKEA Group, schafft das Jahr 2025 eine solide Ausgangslage für weitere Preisreduzierungen und die Realisierung der Vision von erschwinglichem und nachhaltigem Wohnen.

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