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Börse: Intershop hebt Cloud-Prognose an, senkt aber Net New ARR

Intershop Stammsitz in Jena
Foto: Intershop Communications AG

Key takeaways

Intershop hebt die Prognose für den Cloud-Auftragseingang 2025 an, senkt jedoch die Erwartungen beim Net New ARR. Grund sind vermehrte Vertragsabschlüsse mit längerer Laufzeit, die sich kurzfristig negativ auf den jährlich neu gewonnenen Umsatz auswirken.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Intershop Communications AG hat ihre Prognose für das vollständige Geschäftsjahr 2025 angepasst. Das Softwareunternehmen aus Jena rechnet nun laut Adhoc-Mitteilung mit einem Anstieg des Cloud-Auftragseingangs um rund acht Prozent gegenüber dem Vorjahr – zuvor war man von einem leichten Rückgang ausgegangen. Gleichzeitig senkt Intershop jedoch die Erwartungen für den sogenannten Net New ARR (Annual Recurring Revenue), also den jährlich neu gewonnenen, wiederkehrenden Umsatz.

Langfristige Verträge sorgen für positiven Auftragseingang

Ausschlaggebend für die neue Einschätzung war die Entwicklung im vierten Quartal 2025. In dieser Zeit verzeichnete Intershop mehr Cloud-Aufträge als ursprünglich prognostiziert. Viele dieser Verträge haben eine längere Laufzeit, was sich positiv auf den gesamten Auftragseingang auswirkt. Allerdings steigen bei diesen Verträgen die jährlichen Gebühren typischerweise über die Laufzeit hinweg an. Dadurch fällt der Net New ARR – der ausschließlich auf dem ersten Vertragsjahr basiert – geringer aus.

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Prognosen für Umsatz und EBIT bleiben unverändert

Trotz der Anpassungen bei Auftragseingang und Net New ARR hält Intershop an der Mitte des Jahres kommunizierten Prognose für Umsatz und operatives Ergebnis (EBIT) fest. Für den Net New ARR rechnet das Unternehmen nun mit einem Wert unter einer Million Euro. Bisher lag die Zielspanne bei 1,0 bis 2,0 Millionen Euro.

Mit den neuen Prognosewerten reagiert Intershop auf eine Verschiebung im Vertragsmix hin zu langfristigeren Vereinbarungen, die kurzfristig den Net New ARR belasten, langfristig aber stabile Einnahmen versprechen.

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