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Sport meets Mode: INTERSPORT übernimmt 50 % an unitex

Drei INTERSPORT Flaggen
Foto: INTERSPORT

Key takeaways

INTERSPORT Deutschland beteiligt sich mit 50 Prozent an der unitex GmbH und erweitert damit sein Engagement über den Sporthandel hinaus in Richtung Mode und Lifestyle. Die strategische Partnerschaft mit dem Modeverbund soll Synergien schaffen, Wachstum stärken und neue Chancen für Händler bieten.

Lesezeit ca. 3 Minuten

INTERSPORT Deutschland hat eine für den Verbund richtungsweisende Beteiligung bekannt gegeben: Der Sporthandelsverbund übernimmt 50 Prozent der Geschäftsanteile an der unitex GmbH von der unitex Vermögensverwaltung GmbH. Die andere Hälfte verbleibt weiterhin bei der SABU Schuh-Verbundgruppe. Ziel der strategischen Beteiligung ist es, die führende Marktposition von INTERSPORT weiter auszubauen – mit einem starken Partner aus dem Mode- und Lifestylebereich.

Mit über 800 Mitgliedern und einem Zentralregulierungs-Volumen von über 390 Millionen Euro im Jahr 2024 ist die unitex GmbH eine etablierte Größe im Modeeinzelhandel. Das Unternehmen fungiert als moderner Service- und Dienstleistungsverbund mit Fokus auf Digitalisierung, Effizienz und Einkaufsvorteile. Besonders attraktiv: Über 650 Lieferanten- und Servicepartner bieten exklusiv Sonderkonditionen für die Mitglieder. Die Händler profitieren außerdem von einer zentralen Abwicklung administrativer Prozesse, was die operative Effizienz erhöht.

INTERSPORT wiederum ist mit 1.400 Standorten und einem Umsatz von 3,48 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2023/2024 Marktführer im Sportfachhandel. Die Beteiligung an unitex ist ein konsequenter Schritt im Rahmen der strategischen Wachstumsagenda „BEST IN SPORTS: UP FOR FUTURE“, mit der das Unternehmen bis 2030 sowohl organisch als auch anorganisch wachsen will.

Synergien für Händler und neue Chancen

INTERSPORT-CEO Dr. Alexander von Preen sieht in der Beteiligung eine klassische Win-Win-Situation: „Unitex verfügt über eine stabile Marktposition, ein gesundes Wachstum und ergänzt unser Portfolio ideal. Wir prüfen bereits, welche Services sich gegenseitig nutzen lassen, um Mehrwerte für beide Händlergruppen zu schaffen.“ Für die knapp 90 INTERSPORT-Mehrsortimenthändler in Deutschland ergeben sich durch die Integration neue Perspektiven im Bereich Fashion – ein Segment, das sich laut von Preen seit der Pandemie verstärkt mit dem Sportbereich überschneidet.

Auch Thomas Storck, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO von INTERSPORT Deutschland, unterstreicht die Logik der Entscheidung: „Die Handelslandschaft entwickelt sich zunehmend hybrid. Die Beteiligung an der unitex GmbH ist der nächste strategisch sinnvolle Schritt neben unserem bestehenden Engagement bei der SABU Schuh & Marketing GmbH.“ Durch die Partnerschaft könne man Kompetenzen bündeln, Skaleneffekte nutzen und zugleich den Charakter der jeweiligen Marken bewahren.

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Kontinuität und Eigenständigkeit bei unitex

Trotz der neuen Gesellschafterstruktur bleibt unitex operativ unabhängig. Xaver Albrecht wird weiterhin als Geschäftsführer agieren und die Geschicke des Unternehmens verantworten. Auch Gerhard Albrecht steht dem Unternehmen weiterhin beratend zur Seite. Die strategische Linie, wie auch die Serviceorientierung und Innovationskraft von unitex, sollen beibehalten und weiterentwickelt werden.

Xaver Albrecht sieht die Partnerschaft als Chance, ohne den Markenkern zu verwässern: „Wir schaffen neue Wachstumsoptionen, ohne unsere Identität aufzugeben. Unsere Mitglieder können sich darauf verlassen, dass wir serviceorientiert bleiben – mit zusätzlichen Möglichkeiten durch die Kooperation mit INTERSPORT.“

SABU setzt auf Dreiklang mit Perspektive

Ulrich Rau, Vorstandssprecher der SABU Schuh-Verbund eG, begrüßt die neue Konstellation: „Gemeinsam mit INTERSPORT und unitex können wir Synergien für die Branchen Sport, Textil und Schuhe schaffen. Die nahezu 2.000 Handelsunternehmen in unserem Verbund werden davon profitieren.“ Die Beteiligung sei ein klares Bekenntnis zu einer zukunftsfähigen, verbundübergreifenden Zusammenarbeit.

Über Details zum Kaufpreis wurde zwischen den beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart. Klar ist jedoch: Mit dieser Partnerschaft wollen alle Beteiligten nicht nur Marktanteile sichern, sondern auch Standards für vernetzten, zukunftsgerichteten Einzelhandel setzen.

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