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Kering startet CRAFT-Programm für Design und Handwerk

Bild zu Kering CRAFT Initiative
Foto: Kering

Key takeaways

Kering startet mit der Shanghai Fashion Week das Förderprogramm CRAFT, um junge chinesische Modetalente international zu vernetzen. Über ein kreatives Residency-Programm in Paris, Mailand und Shanghai will der Luxuskonzern Innovation, Handwerk und Unternehmertum fördern und die Verbindung zwischen europäischen und chinesischen Modewelten stärken.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Luxusgüterkonzern Kering hat gemeinsam mit der Shanghai Fashion Week ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen: Kering CRAFT – Creative Residency for Artisanship, Fashion and Technology. Das Programm wurde im Rahmen der China International Import Expo in Shanghai vorgestellt und unterstreicht Kerings wachsendes Engagement in Chinas Mode- und Kreativwirtschaft.

Förderung junger Talente in einem globalen Kontext

Kering CRAFT will das Fundament der Luxusbranche – Handwerkskunst, Kreativität und Innovation – neu interpretieren und sektorübergreifend fördern. Ziel ist es, aufstrebende chinesische Designerinnen und Designer durch ein strukturiertes Residency-Programm zu unterstützen und eine Brücke zwischen China und Europa zu schlagen. Die Teilnehmenden durchlaufen Stationen in Modemetropolen wie Mailand, Paris und Shanghai.

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Partnerschaft auf Augenhöhe

Luca de Meo, CEO von Kering, betont die Bedeutung der chinesischen Innovationskraft: „China beeindruckt mit seiner Kreativität und Geschwindigkeit – das passt perfekt zu unserer Vision.“ Auch Ji Shengjun, Direktor des Shanghai Fashion Week Komitees, hebt hervor, wie wichtig die Kombination lokaler Perspektiven mit internationaler Reichweite sei, um die nächste Generation kreativer Führungskräfte hervorzubringen.

Strukturierter Auswahlprozess und internationale Jury

Die Auswahl der Talente erfolgt durch eine internationale Jury in Zusammenarbeit mit dem Verband der Modedesigner in Shanghai. Neben gestalterischen Aspekten liegt der Fokus auf unternehmerischem Denken und Markenentwicklung. Ziel ist die Förderung sogenannter „glokaler“ Marken – also chinesischer Labels mit internationaler Ausstrahlung.

Kreativer Austausch für nachhaltiges Wachstum

Mit dem Programm will Kering nicht nur Design fördern, sondern auch nachhaltige Geschäftsmodelle stärken. Durch die enge Verzahnung von Handwerk, Design und Business-Know-how wird eine Plattform geschaffen, die Innovationen begünstigt und den Dialog zwischen den Modewelten Europas und Chinas intensiviert. Damit leistet das Unternehmen einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung des globalen Modeökosystems.

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