Der französische Luxuskonzern Kering hat seinen Impact Report für die Jahre 2016 bis 2025 veröffentlicht und zieht damit Bilanz über ein Jahrzehnt seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Der Bericht zeigt Fortschritte, aber auch eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Ziele im Zuge veränderter Anforderungen.
Nachhaltigkeit als strategischer Kern
Seit Einführung der Strategie „Crafting Tomorrow’s Luxury“ verfolgt Kering einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem ökologische und soziale Aspekte fest in das Geschäftsmodell integriert sind. Der Konzern hat seine Ziele im Laufe der Jahre mehrfach angepasst, um auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse, regulatorische Entwicklungen und steigende Erwartungen von Stakeholdern zu reagieren.
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Messbare Fortschritte beim Klimaschutz
Im Umweltbereich konnte Kering deutliche Fortschritte erzielen. So reduzierte das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen um 34 Prozent und erreichte bereits 2022 vollständig erneuerbare Stromversorgung. Auch die Rückverfolgbarkeit zentraler Rohstoffe wurde auf 97 Prozent gesteigert.
Zusätzlich investierte der Konzern in Programme zur Regeneration natürlicher Ressourcen und etablierte Fonds für Klimaschutz und Biodiversität.
Branchenweite Kooperationen und soziale Initiativen
Neben ökologischen Maßnahmen setzt Kering verstärkt auf Kooperationen innerhalb der Branche. Initiativen wie der „Fashion Pact“ oder die „Watch & Jewellery Initiative 2030“ bündeln Kräfte für nachhaltige Transformation.
Auch im sozialen Bereich wurden Maßnahmen ausgebaut, darunter Programme zur Förderung von Handwerkskunst, globale Richtlinien zum Arbeitsschutz sowie Initiativen für Gleichstellung und Mitarbeiterunterstützung.
Innovation und Kreislaufwirtschaft im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Kering investiert gezielt in Innovation, etwa durch Kooperationen mit Start-ups, eigene Venture-Aktivitäten und den Ausbau zirkulärer Angebote wie Wiederverkauf oder Reparatur.
Ziel ist es, nachhaltige Materialien, effizientere Produktionsprozesse und neue Servicekonzepte stärker in das Geschäftsmodell zu integrieren.
Neue Ziele für die nächste Dekade
Für die kommenden Jahre definiert Kering neue Prioritäten. Dazu zählen eine stärkere Ressourceneffizienz in der Produktion, Investitionen in Fachkräfte sowie der Ausbau nachhaltiger Materialien. Bis 2035 sollen beispielsweise alternative und regenerative Materialien deutlich an Bedeutung gewinnen.





