Nach einem ersten Meilenstein mit Swire Properties im Juli hat Kering nun eine weitere Partnerschaft zur Förderung nachhaltiger Handelsstandorte in China geschlossen. Der französische Luxuskonzern unterzeichnete letzte Woche eine Absichtserklärung mit dem Betreiber China Resources Mixc Lifestyle, um alle Markenfilialen in dessen Premium-Shopping-Centern bis 2030 zu 100 Prozent mit CO₂-freiem Strom zu betreiben.
Die Kooperation zielt laut Pressemitteilung darauf ab, Kerings Nachhaltigkeitsstrategie mit Chinas „Dual-Carbon“-Zielen sowie landesspezifischen Standards für umweltfreundliches Bauen zu verknüpfen. Gleichzeitig will man gemeinsam mit nationalen Akteuren neue Maßstäbe im Bereich ESG (Environmental, Social, Governance) setzen. Teil des Projekts sind konkrete Maßnahmen wie Energieeffizienz, der Umstieg auf Grünstrom sowie ein professionelles Emissionsmanagement.
Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Handel
Unterstützt wird die Partnerschaft durch die wissenschaftliche Expertise der renommierten Tsinghua-Universität. Ziel ist es, nicht nur betriebsinterne Verbesserungen umzusetzen, sondern auch Konsumenten und Geschäftspartner aktiv für einen nachhaltigeren Lebensstil zu gewinnen. Kering will damit sowohl seine ESG-Ziele als auch sein Markenprofil im wachsenden chinesischen Markt stärken.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Nachhaltiger Luxus als Geschäftsmodell
„Diese Kooperation mit China Resources Mixc Lifestyle zeigt, wie wir unsere Nachhaltigkeitsziele in messbare Fortschritte übersetzen“, erklärte Marie-Claire Daveu, Chief Sustainability and Institutional Affairs Officer bei Kering. „Indem wir mit einem gleichgesinnten Immobilienpartner zusammenarbeiten und wissenschaftliches Know-how einbinden, setzen wir neue Maßstäbe für nachhaltigen Luxus-Einzelhandel in China.“
Der Vorstoß unterstreicht Kerings Bestreben, ökologische Verantwortung als integralen Bestandteil seiner Geschäftsstrategie zu etablieren – ein Ansatz, der auch im internationalen Luxussegment zunehmend als Erfolgsfaktor gilt.


