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Klarna sichert Milliarden-Deal mit Nelnet für US-Wachstum

Klarna Logo in einem Office
Foto: Klarna

Key takeaways

Klarna hat mit Nelnet eine milliardenschwere Vereinbarung zur Finanzierung seines US-Ratenprodukts „Pay in 4“ geschlossen. Im Rahmen des Forward-Flow-Deals übernimmt Nelnet Kredite im Volumen von bis zu 26 Milliarden US-Dollar. Damit stärkt Klarna seine Finanzierungsbasis und erhält zusätzliche Flexibilität für weiteres Wachstum in den USA.

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Klarna hat mit dem US-Finanzdienstleister Nelnet eine langfristige Finanzierungsvereinbarung geschlossen, die den Ausbau seines „Pay in 4“-Produkts in den Vereinigten Staaten beschleunigen soll. Der Forward-Flow-Deal sieht laut Pressemitteilung vor, dass Nelnet neu vergebene, zinsfreie Ratenkredite von Klarna auf laufender Basis ankauft.

Im Laufe des Programms sollen so Zahlungen im Umfang von bis zu 26 Milliarden US-Dollar (rund 24 Milliarden Euro) übertragen werden. Die Vereinbarung ermöglicht es Klarna, seine Kapitalbasis flexibler zu gestalten und zugleich die Finanzierung effizient zu skalieren. CFO Niclas Neglén bezeichnete die Transaktion als „Meilenstein“ für das US-Geschäft.

Struktur für nachhaltiges Wachstum

Der Forward-Flow-Ansatz bietet planbare, bilanzneutrale Mittelzuflüsse und unterstreicht Klarnas Fähigkeit, komplexe Kapitalmarkttransaktionen zu managen. Die Schweden behalten weiterhin die vollständige Verantwortung für die Kreditvergabe und den Service, wodurch die Qualität für Kunden und Handelspartner gewährleistet bleibt.

Auch auf Seiten von Nelnet wird die Partnerschaft als strategischer Schritt gesehen. Chief Investment Officer Judd Deppisch betonte, dass die Vereinbarung nicht nur attraktive Zahlungsströme sichere, sondern auch Klarnas Angebot an US-Konsumenten nachhaltig unterstütze.

Mit der Kooperation verschafft sich Klarna zusätzlichen Spielraum, um in einem hart umkämpften Markt weiter zu expandieren, ohne die eigene Bilanz übermäßig zu belasten.

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