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IW-Studie: Jedes dritte Unternehmen plant Stellenabbau 2026

Wirtschaft Rezession Boerse
Foto: Pexels

Key takeaways

Laut IW-Umfrage planen 36 Prozent der Unternehmen in Deutschland für 2026 einen Stellenabbau, besonders stark betroffen ist die Industrie. Auch die Investitionen gehen weiter zurück. Während im Norden und Bayern teils Hoffnung herrscht, verschlechtert sich die Stimmung im übrigen Land deutlich.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die deutsche Wirtschaft bleibt weiter unter Druck: Laut einer aktuellen Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) will ein Drittel der Unternehmen im Jahr 2026 Personal abbauen. Vor allem Industrieunternehmen blicken pessimistisch in die Zukunft – und auch die Investitionsbereitschaft sinkt.

Industrie besonders stark betroffen

Nach einer kurzen konjunkturellen Erholung im Frühjahr 2025 hat sich die wirtschaftliche Stimmung zuletzt wieder verschlechtert. In der neuen IW-Befragung geben 36 Prozent der befragten Unternehmen an, im kommenden Jahr Stellen streichen zu wollen. Nur 18 Prozent planen Neueinstellungen. In der Industrie ist die Lage noch kritischer: 41 Prozent der Firmen kündigen einen Personalabbau an. Lediglich rund 14 Prozent dieser Unternehmen wollen neue Arbeitsplätze schaffen.

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Investitionen weiter rückläufig

Auch die Investitionspläne der Unternehmen bleiben verhalten. Nur 23 Prozent wollen 2026 mehr investieren als im Vorjahr, während ein Drittel der Betriebe geringere Investitionen plant. Die Phase negativer Investitionserwartungen dauert nun bereits über fünf Halbjahre an – ein beispielloser Zeitraum seit Beginn der bundesweiten IW-Erhebungen.

Regionale Unterschiede in den Erwartungen

Die Konjunkturerwartungen unterscheiden sich regional deutlich. Während in Bayern und Norddeutschland viele Betriebe mit steigender Produktion rechnen, überwiegt in weiten Teilen der Republik der Pessimismus. Besonders im Nordosten erwarten fast 50 Prozent der Unternehmen eine rückläufige Produktion. Nur 17 Prozent dort sehen eine positive Entwicklung.

Reformen gefordert – Sonderprogramme reichen nicht aus

IW-Konjunkturexperte Michael Grömling warnt vor einer anhaltenden Abwärtsspirale. Die Firmen stünden unter hohem geopolitischen Druck, zusätzlich belasteten hohe Energiekosten, Sozialabgaben und Bürokratie den Standort Deutschland. Grömling betont, dass ohne tiefgreifende staatliche Reformen auch milliardenschwere Sonderprogramme der Bundesregierung kaum Wirkung entfalten dürften.

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