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Levi Strauss startet stark ins Jahr und hebt Prognose an

2025 Kampagne von Levis Limited Edition
Foto: Levi Strauss & Co.

Key takeaways

Levi Strauss startet mit starken Quartalszahlen ins Jahr 2026 und übertrifft die eigenen Erwartungen deutlich. Wachstum in allen Regionen sowie ein starkes Direktgeschäft treiben Umsatz und Gewinn. Der Konzern hebt seine Jahresprognose an, sieht sich jedoch weiterhin mit steigenden Kosten und externen Risiken konfrontiert.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Jeansikone Levi Strauss & Co. ist mit einem kräftigen Wachstum in das Geschäftsjahr 2026 gestartet und hat die eigenen Erwartungen bei Umsatz, Margen und Gewinn übertroffen. Der Modekonzern profitiert dabei von einer starken Entwicklung über alle Regionen und Vertriebskanäle hinweg.

Deutliches Plus bei Umsatz und Ergebnis

Im ersten Quartal erzielte Levi Strauss laut Investorenmitteilung einen Umsatz von 1,7 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 14 Prozent entspricht. Organisch lag das Wachstum bei 9 Prozent. Parallel dazu erhöhte sich der Gewinn aus fortgeführten Geschäften auf 177 Millionen US-Dollar.

Auch beim Ergebnis je Aktie legte das Unternehmen deutlich zu: Das verwässerte Ergebnis erreichte 0,45 US-Dollar, während das bereinigte Ergebnis bei 0,42 US-Dollar lag. Damit wurden die eigenen Prognosen übertroffen.

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Wachstum in allen Kernmärkten

Alle Regionen trugen zur positiven Entwicklung bei. Besonders stark zeigte sich Europa mit einem Umsatzplus von 24 Prozent. In Amerika wuchs das Geschäft um 9 Prozent, während Asien um 13 Prozent zulegte.

Zusätzliche Impulse kamen aus dem Direct-to-Consumer-Geschäft, das inzwischen mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmacht. Die Erlöse in diesem Bereich stiegen um 16 Prozent, während der Onlinehandel sogar um 21 Prozent zulegte.

Margen durch externe Faktoren belastet

Trotz des starken Wachstums gerieten die Margen leicht unter Druck. Die operative Marge sank auf 11,4 Prozent, während auch die Bruttomarge geringfügig zurückging. Hauptursachen sind höhere Zölle sowie steigende Investitionen in Marketing.

Die Vertriebs- und Verwaltungskosten stiegen deutlich an, insbesondere durch höhere Werbeausgaben und das gestiegene Geschäftsvolumen.

Strategischer Fokus zahlt sich aus

Levi Strauss setzt zunehmend auf ein Direct-to-Consumer-Modell und positioniert sich als globale Denim-Lifestyle-Marke. Diese strategische Neuausrichtung trägt dazu bei, Wachstumspotenziale besser auszuschöpfen und die Profitabilität zu steigern.

Parallel dazu hat das Unternehmen den Verkauf der Dockers-Sparte abgeschlossen und richtet seinen Fokus stärker auf das Kerngeschäft.

Prognose für 2026 angehoben

Nach dem starken Jahresauftakt hebt Levi Strauss seine Prognose für das Gesamtjahr an. Erwartet wird nun ein Umsatzwachstum zwischen 5,5 und 6,5 Prozent. Auch bei Margen und Gewinn zeigt sich das Unternehmen optimistischer.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll nun zwischen 1,42 und 1,48 US-Dollar liegen. Gleichzeitig bleibt das Management vorsichtig angesichts makroökonomischer Unsicherheiten und anhaltender Zollbelastungen.

Wechsel im Finanzressort

Zudem kündigte das Unternehmen einen personellen Wechsel an: Finanz- und Wachstumschef Harmit Singh wird nach einer Übergangsphase in den Ruhestand gehen. Damit steht Levi Strauss vor einer wichtigen Veränderung im Führungsteam.

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