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Beauty-Gigant L’Oréal steigert Umsatz – Online wächst zweistellig

L*oreal Kampagne
Foto: L'ORÉAL

Key takeaways

L’Oréal hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2025 auf 32,8 Milliarden Euro gesteigert. Das Wachstum erfolgte in allen Regionen und Geschäftsbereichen. Besonders stark entwickelten sich Onlinehandel, Haarpflege und das Segment der professionellen Produkte. Eine neue Partnerschaft mit Kering stärkt zudem das Luxusgeschäft.

Lesezeit ca. 2 Minuten

L’Oréal hat in den ersten neun Monaten 2025 einen Umsatz von 32,8 Milliarden Euro erzielt – ein Plus von 3,4 Prozent auf vergleichbarer Basis. Das berichtete der Konzern anlässlich der Quartalszahlen bis zum 30. September. Wachstum gab es in allen Geschäftsbereichen und Regionen, besonders dynamisch entwickelte sich die Sparte für professionelle Produkte.

Breites Wachstum über alle Bereiche hinweg

Im dritten Quartal allein stieg der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 4,2 Prozent auf 10,33 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte liegt das Plus bei 4 Prozent. Der Konzern betonte, dass das Wachstum sowohl auf Mengen- als auch auf Wertsteigerungen zurückzuführen sei. Vor allem die Erholung in Nordamerika und Festlandchina trug maßgeblich zum Wachstum bei. Die Wechselkursentwicklungen wirkten sich jedoch negativ aus und drückten das berichtete Umsatzwachstum auf nur 1,2 Prozent.

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Starke Dynamik bei Haarpflege und Duft

Besonders deutlich legte die Sparte Professional Products zu. Der Umsatz stieg um 7,4 Prozent auf vergleichbarer Basis. Wachstumstreiber waren E-Commerce, die gezielte Rückgewinnung des Salongeschäfts sowie die erfolgreiche Einführung neuer Produkte wie Gloss Absolu von Kérastase. Auch die Übernahme der innovativen Haarpflegemarke Color Wow wurde im September abgeschlossen.

Die Consumer Products Division wuchs um 3,1 Prozent, insbesondere in Nordamerika und auf Schwellenmärkten wie Brasilien, Mexiko oder Indien. Erfolgreiche Markteinführungen wie die Maybelline Colossal Bubble Mascara oder die L’Oréal Paris Glycolic Gloss Serie stützten das Geschäft. Alle vier globalen Marken legten zu, darunter L’Oréal Paris, Garnier und NYX.

L’Oréal Luxe verzeichnete mit 2,2 Prozent zwar ein moderateres Wachstum, profitierte aber von neuen Duftlancierungen wie Prada Paradigme oder Miu Miu Miutine. Der Zukauf von Medik8 stärkte zudem das Hautpflegegeschäft der Division. Im Segment Dermatologische Schönheit legte der Umsatz um 3,7 Prozent zu. Marken wie La Roche-Posay, SkinCeuticals und CeraVe entwickelten sich besonders stark.

Regional unterschiedliche Entwicklung

Während Europa mit einem Plus von 3,6 Prozent solide zulegte, blieb das Wachstum in Nordamerika und Nordasien mit 1,8 beziehungsweise 0,5 Prozent verhaltener. In der Region SAPMENA–SSA (Südostasien, Pazifik, Nahost, Afrika) hingegen legte L’Oréal zweistellig um 11 Prozent zu – sowohl volumen- als auch mixgetrieben. Besonders stark wuchsen dort Haarpflege, Makeup und Düfte.

In Lateinamerika stieg der Umsatz um 8,2 Prozent auf vergleichbarer Basis, wobei Brasilien und Mexiko die wichtigsten Wachstumstreiber waren. Die Elsève Dream Sleek Innovation trug hier maßgeblich zur Stärkung der Marktposition im Haarpflegesegment bei.

Online-Kanal mit überdurchschnittlichem Wachstum

Besonders hervorzuheben ist das anhaltend starke Wachstum im Onlinegeschäft: Dieses legte im zweistelligen Bereich zu und entwickelte sich deutlich besser als der Gesamtmarkt. Das unterstreicht L’Oréals digitale Stärke und die zunehmende Bedeutung des E-Commerce im Kosmetikbereich.

Strategische Allianz mit Kering

Ein weiteres Highlight des Quartals war die Ankündigung einer langfristigen Partnerschaft zwischen L’Oréal und dem Luxuskonzern Kering. Diese umfasst unter anderem die Übernahme der Nischenmarke Creed und Lizenzvereinbarungen mit Gucci, Bottega Veneta und Balenciaga. CEO Nicolas Hieronimus sieht darin ein enormes Wachstumspotenzial und eine Stärkung der Position im Luxussegment.

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