Lululemon ist mit moderatem Wachstum ins Geschäftsjahr 2026 gestartet, steht jedoch unter zunehmendem Druck auf Profitabilität und im nordamerikanischen Kernmarkt. Während internationale Märkte deutlich zulegen, schwächen sinkende Margen und rückläufige Ergebnisse die Gesamtentwicklung.
Umsatzwachstum durch internationales Geschäft
Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 4 Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 2 Prozent. Treiber war vor allem das internationale Geschäft, das um 22 Prozent zulegte (16 Prozent währungsbereinigt). Demgegenüber verzeichnete Nordamerika einen Umsatzrückgang von 3 Prozent.
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Schwache Margen und Ergebnisrückgang
Trotz steigender Umsätze geriet die Profitabilität deutlich unter Druck. Der Bruttogewinn sank um 3 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar, während die Bruttomarge um 4,1 Prozentpunkte auf 54,2 Prozent zurückging. Das operative Ergebnis brach um 37 Prozent auf 276,9 Millionen US-Dollar ein, die operative Marge fiel auf 11,2 Prozent.
Der Gewinn je Aktie lag mit 1,69 US-Dollar deutlich unter dem Vorjahreswert von 2,60 US-Dollar.
Unterschiedliche Entwicklung bei vergleichbaren Umsätzen
Die vergleichbaren Umsätze entwickelten sich uneinheitlich. Insgesamt stiegen sie um 1 Prozent, währungsbereinigt gingen sie jedoch um 2 Prozent zurück. In Nordamerika lag das Minus bei 5 Prozent, während internationale Märkte ein Wachstum von 13 Prozent verzeichneten.
Anpassung der Jahresprognose
Angesichts anhaltender Herausforderungen hat Lululemon seine Erwartungen für das Gesamtjahr gesenkt. Der Umsatz soll 2026 nun zwischen 11,0 und 11,15 Milliarden US-Dollar liegen, was einer stagnierenden bis leicht rückläufigen Entwicklung entspricht. Der Gewinn je Aktie wird zwischen 10,95 und 11,15 US-Dollar erwartet.
Für das zweite Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzrückgang von bis zu 3 Prozent.





