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Leichtes Umsatzminus: LVMH trotzt schwieriger Lage im ersten Quartal 2025

LVMH Headquarters in Paris
Foto: LVMH

Key takeaways

Mit einem Umsatz von 20,3 Milliarden Euro zeigt LVMH im ersten Quartal 2025 eine den Umständen entsprechend solide Performance. Während das Geschäft in Europa und bei Sephora zulegte, belasteten schwächere Märkte in Asien und bei Cognac das Ergebnis. Der Konzern setzt weiterhin auf kreative Markenarbeit und selektive Distribution.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH hat im ersten Quartal 2025 einen Umsatz von 20,3 Milliarden Euro erzielt – ein leichter Rückgang um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und wirtschaftlicher Herausforderungen zeigte sich das Unternehmen insgesamt robust.

Regionale Unterschiede prägen die Entwicklung

Während Europa organisch wachsen konnte, verzeichnete die Region Asien außerhalb Japans stabile Umsätze. In Japan selbst fiel das Geschäft im Vergleich zum Vorjahresquartal schwächer aus, das damals stark von chinesischem Konsum profitiert hatte. In den USA ging der Umsatz leicht zurück – trotz solider Ergebnisse in den Bereichen Mode und Uhren.

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Rückgänge bei Wein & Spirituosen, stabile Kosmetik

Besonders deutlich zeigte sich die konjunkturelle Abkühlung im Segment Wein & Spirituosen mit einem organischen Rückgang um 9 Prozent. Während Moët & Chandon wieder als offizieller Champagner der Formel 1 auftrat, belastete schwächere Nachfrage in China und den USA das Cognac-Geschäft. Die Parfumsparte blieb stabil: Marken wie Dior, Guerlain und Givenchy profitierten von erfolgreichen Produktlinien und Innovationen.

Kreativer Schub in der Mode

Trotz eines Umsatzrückgangs von 4 Prozent konnte das Segment Fashion & Leather Goods zahlreiche Highlights verbuchen. Louis Vuitton feierte mit einer Neuauflage der Takashi-Murakami-Kollektion Erfolge und kündigte mit „La Beauté Louis Vuitton“ erstmals eigene Kosmetika an. Dior überzeugte mit neuen Taschenmodellen und einer gut besuchten Ausstellung in Seoul. Auch Fendi, Loewe und Loro Piana setzten kreative Akzente, etwa mit Jubiläumsshows oder immersiven Erlebnisausstellungen.

Schmuck- und Uhrenmarken mit solider Performance

Tiffany & Co., Bvlgari und Chaumet entwickelten sich solide. Besonders in Szene gesetzt wurden ikonische Kollektionen wie „Serpenti“ und „Bee de Chaumet“. Bei den Uhrenmarken trugen Innovationen von TAG Heuer, Hublot und Zenith sowie das Engagement bei der Formel 1 zur Markenstärkung bei.

Sephora wächst – DFS weiter schwach

Im Bereich Selective Retailing zeigte sich das Bild gemischt. Während DFS unter schwierigen globalen Reisebedingungen litt, konnte Sephora mit stationärem Handel und Filialexpansion in Nordamerika punkten. Le Bon Marché profitierte von einem starken Eventprogramm und der Differenzierungsstrategie. Für die Pariser Kaufhäuser wurde eine neue gemeinsame Führungsstruktur eingeführt.

Ausblick: Investition in Marken und Qualität

LVMH bleibt trotz der volatilen Rahmenbedingungen zuversichtlich. Der Konzern setzt weiterhin auf Investitionen in Markenentwicklung, Innovation und selektive Distribution. Die geografisch breit aufgestellte Umsatzverteilung sowie die hohe Motivation der Teams gelten als Basis für weiteres Wachstum und die Verteidigung der globalen Marktführerschaft im Luxussegment.

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