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USA: Macy’s hebt Jahresprognose nach starkem zweiten Quartal an

Logo an einer Macys Filiale in den USA
Foto: jetcityimage2 / depositphotos.com

Key takeaways

➟ Macy’s steigert im zweiten Quartal die vergleichbaren Umsätze und hebt seine Jahresprognose an. Besonders stark wächst Bloomingdale’s, während Reimagine-200-Filialen und Zollerstattungen zusätzlich zur Ergebnisverbesserung beitragen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Macy’s hat im zweiten Quartal 2026 besser abgeschnitten als erwartet und daraufhin seine Jahresprognose angehoben. Der Konzernumsatz stieg um 1,1 Prozent auf 4,9 Milliarden US-Dollar. Auf vergleichbarer Basis legten die Erlöse um 2,7 Prozent zu.

Positiv entwickelten sich alle drei Marken des Konzerns. Besonders stark war Bloomingdale’s mit einem Plus der vergleichbaren Umsätze von 11,3 Prozent. Bluemercury erreichte 6,2 Prozent Wachstum, während die Macy’s-Marke um 1,1 Prozent zulegte.

Reimagine 200 stützt die Entwicklung bei Macy’s

Innerhalb der Macy’s-Marke entwickelten sich die sogenannten Reimagine-200-Filialen überdurchschnittlich. Dort stiegen die vergleichbaren Umsätze um 1,9 Prozent.

Der Konzern investiert gezielt in diese Standorte, um Sortimente, Markenpräsenz, Kundenansprache und Einkaufserlebnis zu verbessern. Die Entwicklung im zweiten Quartal wertet Macy’s als Bestätigung seiner „Bold New Chapter“-Strategie.

Für das fortgeführte Geschäft über alle Marken hinweg lag das vergleichbare Umsatzplus bei 2,8 Prozent. Damit setzte Macy’s seine positive Entwicklung auf vergleichbarer Basis im fünften Quartal in Folge fort.

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Bloomingdale’s erreicht Rekordniveau

Bloomingdale’s war erneut der stärkste Wachstumstreiber im Portfolio. Mit einem vergleichbaren Umsatzplus von 11,3 Prozent verzeichnete die Luxuswarenhauskette bereits das zweite Quartal in Folge zweistelliges Wachstum.

Zugleich erreichte Bloomingdale’s nach Unternehmensangaben das höchste Umsatzvolumen eines zweiten Quartals in seiner Geschichte. Auch Bluemercury setzte sein Wachstum fort und steigerte die vergleichbaren Erlöse um 6,2 Prozent.

Die Ergebnisse zeigen, dass die höher positionierten Marken im Konzern derzeit deutlich dynamischer wachsen als das klassische Macy’s-Geschäft.

Gewinn steigt deutlich – Zollerstattungen helfen

Der Nettogewinn nach GAAP erhöhte sich von 87 Millionen auf 169 Millionen Dollar. Der verwässerte Gewinn je Aktie verdoppelte sich von 0,31 auf 0,62 Dollar.

Bereinigt lag der Gewinn je Aktie bei 0,63 Dollar. Darin enthalten war ein Nettoeffekt aus Zollerstattungen von 0,23 Dollar je Aktie. Ohne diesen Effekt stieg das bereinigte Ergebnis laut Macy’s um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch die Profitabilität verbesserte sich. Die Bruttomarge stieg um 180 Basispunkte auf 41,5 Prozent, wobei dieser Anstieg maßgeblich durch Zollerstattungen beeinflusst wurde. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich von 373 Millionen auf 457 Millionen Dollar.

Liquidität bleibt solide

Macy’s beendete das Quartal mit liquiden Mitteln von 1,3 Milliarden Dollar nach 0,8 Milliarden Dollar im Vorjahr. Zusätzlich standen rund zwei Milliarden Dollar über eine Kreditlinie zur Verfügung.

Die Verschuldung lag bei 2,4 Milliarden Dollar. Größere langfristige Fälligkeiten stehen nach Unternehmensangaben erst ab 2030 an.

Im ersten Halbjahr kaufte Macy’s außerdem Aktien im Wert von insgesamt 100 Millionen Dollar zurück. Weitere 101 Millionen Dollar wurden über Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet.

Jahresprognose wird angehoben

Nach dem besser als erwarteten Quartal erhöhte Macy’s seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Angepasst wurden unter anderem die Erwartungen für Umsatz, vergleichbare Erlöse, bereinigtes EBITDA und bereinigten Gewinn je Aktie.

Gleichzeitig bleibt der Konzern vorsichtig. Makroökonomische Unsicherheiten, geopolitische Risiken und eine mögliche Abschwächung diskretionärer Konsumausgaben könnten das zweite Halbjahr belasten.

Ein Großteil der erhaltenen Zollerstattungen soll deshalb nicht direkt in den Gewinn fließen, sondern in das Geschäft reinvestiert werden. Geplant sind unter anderem weitere Investitionen in die Reimagine-200-Standorte und die Luxusmarken des Konzerns.

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