Meta hat laut Berichten von The Information das junge KI-Sprach-Startup WaveForms übernommen, um seine neue Einheit „Superintelligence Labs“ zu stärken. Die Übernahme folgt nur einen Monat nach dem Kauf von PlayAI und unterstreicht Metas verstärktes Engagement im Bereich KI-Audio. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben.
Junges Startup mit hoher Bewertung
WaveForms wurde erst vor acht Monaten gegründet und konnte in einer Finanzierungsrunde unter Führung von Andreessen Horowitz 40 Millionen US-Dollar (rund 37 Mio. Euro) einsammeln. Damit lag die Unternehmensbewertung laut PitchBook-Daten bei 160 Millionen US-Dollar (etwa 148 Mio. Euro) vor der Übernahme.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Gründer mit Branchenerfahrung
Zu den Mitgründern zählen Alexis Conneau, ehemaliger Meta- und OpenAI-Forscher, sowie Coralie Lemaitre, frühere Google-Werbestrategin. Beide sind nun zu Meta gewechselt. Conneau war bei OpenAI maßgeblich an der Entwicklung der GPT4-o Advanced Voice Mode-Technologie beteiligt.
Unklare Zukunft des Teams
Unklar ist, ob auch Kartikay Khandelwal, technischer Leiter von WaveForms, sowie die rund 14 weiteren Mitarbeiter von Meta übernommen werden. Das Unternehmen hat seine Website inzwischen abgeschaltet. Auf LinkedIn beschreibt WaveForms seine Mission als Lösung des „Speech Turing Tests“, der prüft, ob Hörer zwischen menschlicher und KI-generierter Sprache unterscheiden können. Zudem arbeitete das Startup an „Emotional General Intelligence“, einem Ansatz, um emotionale Selbstwahrnehmung und -steuerung zu erfassen.


